…der Wahnsinn geht weiter. Zwar braucht kein Mensch die bereits bestehenden DRM-Systeme und ist allein schon ihre Vielzahl eine Zumutung für Kunden, die vor dem Onlineshopping erst einmal nachschlagen müssen, was wo läuft. Den Gang zur Tauschbörse macht Rhapsody nun nochmals attraktiver, mit Rhapsody DNA stellen sie ihr eigenes DRM-System für ihren, haha, ersten mp3-Player vor.

Nun wird Rhapsody DNA bestimmt auf eine völlig neue, revolutionäre Art und Weise das beliebige Verwenden geladener Songs unmöglich machen, die sich von anderen Restriktionssystemen irgendwie unterscheidet. Das Ergebnis ist dasselbe: ein System und geshoppte Tracks, mit dem der Eigentümer nicht machen kann, was er will.

In Deutschland startet grade die Popkomm, und dort zeigt sich die Branche verhalten optimistisch, was das Onlinegeschäft angeht. Warum? Immer mehr Downloadshops gehen an den Start, der Onlinemarkt wächst, und die Branche stehe der Entwicklung im Netz positiv gegenüber. Warum? Weil die Shops die Rechte der Künstler wahren minderwertige Files verkaufen. „Das funktioniert über eine Programmierung der Audio-Dateien, die die Nutzung der Kunden einschränkt“, holperts beim ZDF. Die „Nutzung von Kunden“ schränkt das in der Tat ein, denn Kunden, die keine minderwertige Ware wollen, kann man als Anbieter von DRM-Mucke in der Tat schlecht nutzen.

Bis 2010 soll alles wieder viel schöner und besser sein im Musikbusiness. Das sind noch vier Jahre zum Lernen, was in den acht Jahren seit Napster nicht gelernt wurde.