Keine Kriminalisierung!

Bezahlt Künstler statt Anwälte!

Eure Dachorganisationen und Verbände schaffen es gemeinsam, eure besten Kunden zu kriminalisieren und anzuzeigen. Wenn es um gemeinsame Aktionen gegen Musikfans geht, zieht ihr alle an einem Strang. Ihr leistet euch Kampagnen, Anzeigen und Abmahnanwälte gegen uns, und die bezahlt ihr mit dem Geld, das wir euch geben.

Dafür haben wir nicht für CDs, Medien und Soundfiles bezahlt. Sondern dafür, dass etwas davon bei den Künstlern ankommt. Ihr versucht uns ein schlechtes Gewissen über arme Künstler zu machen, aber eure Gewinne reicht ihr lieber an die Anwaltskanzleien weiter als an die Musiker. Wir haben bezahlt – aber nicht dafür!

Ein wenig Hintergrund:

In Deutschland hat die Industrie bislang über 7.500 Anzeigen gegen Filesharer gestartet, dabei alleine 3.500 in einer Großaktion gegen eDonkey-Nutzer. Weitere 40.000 Klagen wurden gegen Spiele- und Musiktauscher eingereicht. In den USA sind bereits 20.000 Tauscher angezeigt worden. Den Datentausch macht die Industrie für angebliche Gewinneinbrüche verantwortlich.

Währenddessen zeigen Studien, dass Kopien und Tauschbörsen mitnichten Einfluß auf das Kaufverhalten der Musikfans haben. Die Kriminalisierung ist nicht nur nutzlos, sie schneidet Künstlern und Verbänden ins eigene Fleisch.