Petition

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Wir sind viele – nicht nur eine Handvoll Internetnutzer, die von Kriminalisierung, Kopierschutz und den schlechten Angeboten frustriert sind. Deine Unterschrift zeigt, wie viele Leute für Musik zahlen – und wie viele die Industrie gerade als Kunden vertreibt.

7,838 UnterzeichnerInnen der Petition seit dem 25.07.2006


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  1. 7538

    Zufrieden bin ich erst wenn ich online jedes Lied unter 0,70€ in guter Qualität ohne Kopierschutz vorfinde. Eine preiswerte Flatrate wär auch eine Möglichkeit. Den Kopierschutz könnte man intelligenter nutzen: Kostenlos ein ganzes Lied mit Kopierschutz herunterladen und dann eine Woche so oft man will probehören. Bei Gefallen kauft man das Lied dann.

  2. 7537

    Wenn legale Kaufmusik preiswert genug ist, lohnt sich auch das illegale Raupkopieren nicht mehr wirklich.

  3. 7536

    Also cd’s kaufe ich schon seit 4 Jahren nicht mehr. Das letzte was ich im Laden gekauft hatte war eine single, und der Grund dafür sind seit eben diesen Jahren die teuren Preise, die ich, als begeisterter Musikfreak, GERNE bezahlt hätte…..nur: ich konnte es mir als Student tatsächlich nicht leisten und ich habe mich von einigen Fakten nun auch davon überzeugen lassen: ja das Geld kommt bei den Künstlern eh nicht an (wie die Klagen der Künstler gegen musikdownload beweisen, wie bei den unten bereits erwähnten SEED. Und soll ich euch noch etwas sagen, wer als angebliche alternative Funband nicht in der Lage ist zu checken, dass nicht ihre Fans für die Ebbe in ihren Künstlerkassen verantworltich sind, sondern die erpresserischen Methoden eines Rauptierkapitalismus—wer glaubt heute schon noch an die soziale Marktwirtschaft—- der hat bei mir als Band auch verschissen….rein schon aus persönlichen “Niveauansprüchen” und dem meiden mangelnder Intelligenz bei zuvor für gut befundenen Künstlern—- Mensch darüber hab ich mich grad wirklich geärgert. Den Post sollte man mal auf ihre Fanseite setzen oder so, ihre Fanseite vollmüllen mit Protesten etc. nur mal so als weiterführende Idee…..) Doch zurück zu der Kaufcd: 4 Jahre habe ich darauf verzichtet….habe sehr gelitten. Mir mal eine cd von Bekannten geliehen, um sie hören zu können.Überspielen ging bei meinem PC damals nicht, da der zu schwach auf der Brust war und ich mir keinen neuen leisten konnte. In der Zwischenzeit das regionale Radioprogramm schon fast auswendig gekonnt und wirklich nicht diese 20 Euro im Monat übrig gehabt für Musik, aber gut….dafür haste ja nen Hochschulabschluss, der is ja theoretisch mehr wert. Gut, Zeit mit Wehen und Klagen überstanden und auf die Almosen und Kaufkräftigkeit von Freunden gebaut, freute ich mich nun mit einem neuen (Arbeits-)PC endlich Musik (nur etwas) billiger aus dem Netz laden zu können, denn bei meinem Verschleiss an Musik, wären cd’s im Laden auch als Nichtstudent/also Arbeitsloser immernoch zu teuer. So, Seite gefunden, zum Laden fertig gemacht…. nicht abspielbar, drm gesichtert….. absolut keine Möglichkeit als Linux-Nutzer an diese Musik ran zu kommen. Geld natürlich umsonst ausgegeben, bzw. an Freunden Wiedergutmachung betrieben für die zuvor erhaltene Unterstützung, und Album verschenkt an einen Windows-User (nein auf meinen PC kommt kein windows mehr, noch so ne Erfindung des Rauptierkapitalismus) Denn ein Abspielen auf meinem Mp3-Player war ja auch nicht möglich. So wurde ich an jenem Tag also in zweifacher Hinsicht in meinen rechten beschränkt: 1. als Musik-Kaufwilliger, 2. als Linux-Nutzer (aber da gibt es jetzt bald zum Glück eigene Entwicklungen). Ja also: damit war ein wirklich kaufwilliger Kunde für die Internetmusik verloren gegangen und das wird auch so bleiben, denn verarschen lasse ich mich nur einmal….. Tja und gesellschaftlichen Umgang mit meinen Freunden darf ich ja wohl noch pflegen oder??? Und, meint ihr es ist in ein paar Jahren überhaupt noch erlaubt, sich in irgendeiner Weise über Musik in einer Freundschaft zu unterhalten??? Schließlich könnte das ja zum Ausleihen einer cd unter Freunden führen???? Und das ist ja jetzt schließlich kriminiell. Vielleicht ist das ja die neue illegale Droge der Zukunft…nur noch in gedämpfter Stimme drüber unterhalten und bloss keine cd bei sich führen, falls man mal in eine Polizeikontrolle gerät…… deswegen fand ich die Geschichte von Hitler und dem dritten Reich wirklich sehr angemessen an dieser Stelle. Sie verdeutlicht uns sehr schön eine Entwicklung, die in diesem Land immerhin schon einmal statt gefunden hat. Da kann dann nachher wirklich keiner mehr sagen: wir wussten ja nicht was da abging…. von wegen, gut verdrängt würd ich sagen, dass lernt ja nun wirklich schon jedes Kleinkind in der Schule, was und vor allem WIE das alles stattgefunden hat…. Also Leute: werdet laut…… ich bin kein sehr großer Kommunist mehr aber errinnert euch doch nocheinmal an den Spruch, der aus einer, immerhin auch einem zeitlich gar nicht so kleinen Teil deutscher Geschichte stammt, und einen Ausspruch der internationalen sozialistischen Arbeiterschaft gegen einen gerade neu entdeckten und entwickelten Raubtierkapitalismus des 19. Jahrhunderts war: “ALLE RÄDER STEHEN STILL; WENN DEIN STARKER ARM ES WILL” Vergesst nicht die brauchen uns. MAUL AUFMACHEN und Widerstand signaliseren…. wenn auch nur im kleinen. Unterschätzt nicht den Schneeballeffekt.
    Super Seite…. immernoch gerne zahlungswillig, sobald was drm-freies für linux auf den Markt kommt….eure gaia

  4. 7535

    So ist das wenn man ehrlich sein will und legal musik erwirbt…dann hat man keine Chance die legal und rechtlich erworbene Musik auch wieder auf seinem bspw. iPod abzuspielen – Dank DRM Schutz!!!

  5. 7534

    Also ich finde es auch aüßerst nervig dass man für rechtmäßig gekaufte Musik kaum noch Verfügungsgewalt hat.

    Mal eine kleine Story die mir passiert ist…

    Ich nutze meine Musik weitestgehendst via Handy,bezahl bei einem großen Mobilfunk-Netzbtreiber für jeden einzelnen Song 1,49 EURO…

    Diesen Song den man dann legal gekauft hat kann man sich zwar 1x auf Rohling brennen-aber das kommt für mich eher weniger in Frage…Sonstige Rechte: Fehlanzeige!

    So passierte es mir im letzten Jahr das unerwartet mein Handy kaputt ging,hatte mir bis dahin über 150 Songs a 1,49 aufs Handy geladen…

    Kosten hierfür: 223,50 EURO,locker der Preis für ein neues Handy…

    Tja,und als ich dann ein neues Handy hatte hab ich in die Röhre geguckt,150 Downloads für NIX….

  6. 7533

    Auch ich finde den Kopierschutz für den zahlenden Kunden hinderlich. Er hat dazu geführt, daß ich keine geschützten Songs mehr online kaufe. Hatte mit dem Überspielen auf dem MP3-Player und mit dem “Rechte-Management” auf dem PC schon so manchen Ärger – und dabei wollte ich doch nur “meine rechtmäßig erworbene Musik hören”. Das muss doch auch möglich sein, ohne vorher ein Buch über DRM zu lesen…

  7. 7532

    Seit der Umstellung von DM zu Euro hab ich keine Lust mehr CD´s zu sammeln, kaufe eigentlich nur noch sporadisch welche. Was bringt es den raffgierigen Produzenten wenn die ihre Scheiß Platten so teuer machen(werden noch viel zu viele gekauft), wenn sich nicht jeder Normalo mal eben 14-24Euro(28-48DM) für ne CD aus den Rippen schnitzen kann, zu DM-Zeiten haste dafür gerade mal 10-20DM(5-10€) bezahlt das macht doch ganz automatisch weniger Umsatz.

    Weg mit dem DRM Scheiß, weg mit den (hohen)Preisen.

    Top Aktion

  8. 7531

    Es geht denen eh nur um allseits kontrollierte Abzocke auf Kosten der Nutzer. Ich unterstütze diese Aktion gerne.

  9. 7530

    Die Homepage vertritt absolut meine Meinung.
    Guter Beitrag von einer anderen Homepage: http://klopfers-web.de/kol14.php

  10. 7529

    Mir ist es wichtig meine Musik auch auf dem PC zu haben. CDs können kaputt oder verloren gehen und wenn dieser Fall eintritt habe ich die Daten um mir ein weiteres Exemplar zu brennen. Mit DRM wird mir die Möglichkeit genommen meine Daten zu schützen, zu sichern und zu behalten. Das ist nicht die Art von Gegenwert die ich mir beim Kauf einer CD vorstelle…

  11. 7528

    Ich wollte neulich mal n paar Tracks online kaufen, ging auch super, aber das DRM is mir dann im Hals stecken geblieben :(
    Es ließ sich nirgendwo abspielen, sogar beim WindowsMediaPlayer nicht.
    Auf mein zurückgefordertes Geld für diesen Müll warte ich bis heute noch.
    Inzwichen habe ich die betroffenen tracks schon von einem Freund, immer hinn hatte ich für die Inhalte bezahlt und habe nun wunderschöne mp3′s :)

    Die aktuellen online-shoppreise sind mit ca 10 cent/track ganz ok, nun sollte noch eine einfache bezahlmethode (zb. lastschrift) und ein nicht verseuchter download (mp3 mit 196 kb/s) herkommen.

  12. 7527

    Sammle seit vielen Jahren Platten und CDs. Mittlerweile – weil es einfach unterwegs praktisch ist – auch MP3s. Alles legal, alles bezahlt…

  13. 7526

    Der Kopierschutz bringt genau das Gegenteil was Ihr damit erreichen wollt

  14. 7525

    Ich kaufe alle meine Lieder bei saturn-download.de aber um die dann auch auf meinen iPod wiederzugeben muss ich sie immer aufnehmen! DAS NERVT!

  15. 7524

    Ich habe bezahlt!
    Ich zahle für euch! Ja genau, für EUCH!
    Ich zahle die Anklagen!
    Will ich das? NEIN, mit den kauf einer CD wollen wir den Künstler, ich wiederhole den KÜNSTLER bezahlen!
    Nicht euch. Ändert euch oder ihr werdet weiter verlieren und dies zwar IMMER!

  16. 7523

    Es wurde ja alles gesagt. Ich schließe mich den meisten hier an. DAUMEN HOCH!

  17. 7522

    Weg mit den Kopierschutz!

  18. 7521

    Bin auch gegen einen Kopierschutz!

  19. 7520

    muss ich dazu noch was schreiben?
    ich will die musik hören, die ich gekauft haben – everywere!

  20. 7519

    Es reicht!

  21. 7518

    WEG MIT DEM KPIERSCHUTZ!!!!! WIR HABEN BEZAHLT!!!!!!

  22. 7517

    Hab bezahlt!

  23. 7516
  24. 7515

    so siehts aus!

  25. 7514

    Biografie
    Adolf Hitler als Kleinkind
    Adolf Hitler als Kleinkind

    Fast alle Biografen Hitlers weisen auf die enorme Diskrepanz zwischen dessen erster und zweiter Lebenshälfte hin. Bis zu seinem 30. Lebensjahr war er, gemessen an den bürgerlichen Maßstäben seiner Zeit, eine gescheiterte Existenz – ohne Berufsausbildung, ohne nennenswerte Bindungen, nach dem verlorenen Weltkrieg auch als Soldat ohne Perspektive und vor allem ohne erkennbare Eigenschaften, die seinen anschließenden Aufstieg plausibel erklären könnten. Dennoch schwang sich dieser Mann innerhalb weniger Jahre zum Deutschen Reichskanzler und schließlich zum diktatorischen Herrscher über weite Teile Europas auf. Er entfaltete eine zerstörerische Wirkung wie nur wenige vor oder nach ihm.

    Die frühen Jahre

    Um seine Herkunft und sein Leben vor dem Eintritt in die Politik machte Hitler stets ein Geheimnis. „Sie dürfen nicht wissen,“ sagte er 1930 über seine politischen Gegner, „woher ich komme und aus welcher Familie ich stamme.“ (Zitat nach Krockow). Döllersheim und Strones, die Heimatdörfer seiner Eltern und Großeltern, ließ er im Sommer 1938, gleich nach dem Anschluss Österreichs evakuieren und zerstören, um einen Truppenübungsplatz anzulegen (Allentsteig). Krockow, Kershaw und andere Biografen Hitlers vermuten, dass die Gründe dafür in dessen ungeklärter und von Inzest nicht freien Herkunft zu suchen sind. Hitlers eigene Angaben in Mein Kampf zu seinen frühen Jahren dienten vor allem der Selbststilisierung und sind daher wenig vertrauenswürdig.

    Herkunft

    Hauptartikel: Familie Hitler
    Ahnentafel Hitlers
    Ahnentafel Hitlers

    Hitlers Familie stammte aus dem niederösterreichischen Waldviertel an der Grenze zu Böhmen. Im 19. Jahrhundert schwankte der damals in Österreich nicht unübliche Name der Familie noch zwischen Hüttler, Hiedler, Hittler und Hitler. Die auf Franz Jetzinger zurückgehende Behauptung, der Name sei mit dem tschechischen Hidlar bzw. Hidlarcek verwandt,[2] wurde in der Literatur immer wieder aufgegriffen,[3] wird aber von der jüngeren Forschung eher abgelehnt. Am wahrscheinlichsten ist, dass sich die verschiedenen Namensvarianten, die sich in der dialektalen Aussprache phonetisch kaum unterscheiden, von Hütte ableiten, der Name also so viel bedeutet wie Kleinbauer oder Häusler.[4]

    Der spätere Diktator wurde in der oberösterreichischen Stadt Braunau am Inn geboren – am 20. April 1889 um 18:30 Uhr im Gasthof Pommer, Salzburger Vorstadt 219 (heute Hausnummer 15). Er war das vierte von sechs Kindern des Zollbeamten Alois Hitler und dessen dritter Frau Klara (geb. Pölzl), die zugleich seine Nichte zweiten Grades war. Von den sechs Kindern des Paares erreichten nur Adolf und seine Schwester Paula das Erwachsenenalter. Alois Hitler hatte aber noch einen unehelichen Sohn und eine Tochter von seiner zweiten Frau: Alois junior und Angela. In Mein Kampf schildert Hitler den Vater als streng, autoritär, mitunter auch jähzornig und gewalttätig. Es ist jedoch umstritten, ob Hitlers Erziehung strenger war als zu dieser Zeit üblich.
    Vater: Alois Hitler
    Vater: Alois Hitler

    Hitler hielt seinem Vater stets zugute, dass dieser, ein unehelicher Sohn der Bauernmagd Anna Maria Schicklgruber († 1847), seinen Nachnamen im Alter von 38 Jahren in Hitler (Hiedler) hatte ändern lassen. Dies geschah allerdings erst 1876, fast 30 Jahre nach dem Tod der Mutter und anlässlich einer in Aussicht gestellten Erbschaft seines angeblichen Onkels Johann Nepomuk Hiedler (1807–1888). Dieser gab vor dem Ortspfarrer von Döllersheim an, sein 15 Jahre älterer, damals ebenfalls bereits verstorbener Bruder, der Müllerknecht Johann Georg Hiedler sei Alois’ Vater gewesen. Er brachte Zeugen bei, die bestätigten, Johann Georg Hiedler habe sich ihnen gegenüber vor Jahren zu der Vaterschaft bekannt. Offiziell hat er dies zu Lebzeiten jedoch nie getan. Da er aber Anna Schicklgruber später geheiratet hatte, fand sich der Pfarrer bereit, Alois’ Geburtsanzeige von „unehelich“ in „ehelich“ zu ändern.

    In der heutigen Forschung gilt jedoch Johann Nepomuk Hiedler, nicht zuletzt wegen seiner Bemühungen um Alois Schicklgruber, als wahrscheinlichster Kandidat für die Vaterschaft. Damit wäre er gleichzeitig Großvater väterlicherseits und Urgroßvater mütterlicherseits von Adolf Hitler. (→ Stammbaum).

    Hitler wusste also nicht mit letzter Sicherheit, wer sein Großvater war. Dieser Umstand musste für den Propagandisten einer rassistischen Ideologie politisch brisant werden, als er seit Anfang der 1920er Jahre zunehmend bekannter wurde. Politische Gegner haben schon damals immer wieder nachzuweisen versucht, dass der Führer der antisemitischen und extrem nationalistischen NSDAP selbst jüdische oder tschechische Vorfahren hatte. Schon ab Mitte der zwanziger Jahre wurde aufgrund von Hitlers ungeklärten Familienverhältnissen das später von Hans Frank in den Nürnberger Prozessen noch einmal bekräftigte Gerücht kolportiert, Hitlers Großmutter sei mit seinem Vater Alois schwanger geworden, als sie als Dienstmagd im Haushalt eines Grazer Juden namens Frankenberger gearbeitet habe.[5] Dies ist nach neuestem Kenntnisstand sicher falsch, entsprechende Gerüchte konnten widerlegt werden.[6] Für Hitler waren sie und die zum Teil inzestuösen Verhältnisse in seiner Familie aber dennoch Grund genug, seine Herkunft möglichst zu verschleiern.

    Kindheit
    Mutter: Klara Hitler
    Mutter: Klara Hitler

    Wegen seines Berufs zog Alois Hitler mit seiner Familie häufig um: von Braunau zunächst nach Passau, später nach Lambach und schließlich nach Leonding bei Linz. Auf den verschiedenen Volksschulen, die Adolf Hitler besuchte, war er ein guter Schüler, auf der Realschule in Linz versagte er dagegen völlig. Bereits das erste Jahr dort, 1900/1901, musste er wiederholen, und seine Lehrer bescheinigten ihm „mangelnde Arbeitslust“. Die dritte Klasse in der Realschule in Linz schloss er 1904 erneut mit so mangelhaften Noten ab, dass eine Wiederholung der Klasse drohte. Da sein Vater aber in diesem Jahr gestorben war, bot die Schule Hitlers Mutter an, ihn zu versetzen, allerdings nur unter der Bedingung, dass er die Schule wechselte. Hitler besuchte daher nun die Realschule in Steyr, die als weniger anspruchsvoll galt. Aber auch dort besserten sich seine Leistungen nicht. Er blieb sitzen, schaffte die Wiederholungsprüfung nicht und verließ die Schule sechzehnjährig, im Herbst 1905, ohne Abschluss.

    Hitler stellte dies später als eine Art von Lernstreik gegen den Vater dar, der ihn in eine Beamtenlaufbahn habe drängen wollen, während er selbst den Beruf des Kunstmalers anstrebte. An dieser Darstellung ist insofern etwas Wahres, als Hitler sich zeitlebens als verkannter Künstler sah, mit regelmäßiger Arbeit nicht zurecht kam, und außerdem Egozentrik zu seinen hervorstechendsten Eigenschaften gehörte. Gegen Hitlers Darstellung spricht jedoch, dass sein Vater schon am 3. Januar 1903 im Alter von 65 Jahren gestorben war. Der Erziehungsdruck auf den 13-Jährigen ließ also nach, ohne dass seine Leistungen deshalb besser wurden. Mehr als eine aus verschiedenen Quellen wahllos angelesene Halbbildung hat er in seinem Leben nie erworben.

    Jahre in Wien und München

    Von 1903 an bezog Hitler eine Halbwaisen-Rente. Damit und mit der Unterstützung durch seine Mutter konnte er ab 1905 eine ungebundene Bohème-Existenz führen. Nachdem er 1907 und 1908 wegen mangelnder Begabung von der Wiener Kunstakademie abgelehnt worden war, machte er keine Anstalten mehr, einen Beruf oder auch nur eine Berufsausbildung in Angriff zu nehmen. Er blieb zunächst in Wien, kehrte aber nach Linz zurück, nachdem seine Mutter am 21. Dezember 1907 an Brustkrebs gestorben war. Anders als die Schilderungen seiner Jugendzeit in Mein Kampf suggerieren, konnte Hitler von seiner Waisenrente anfangs relativ gut leben. Sein Einkommen, zusätzlich aufgebessert durch den Verkauf selbst gemalter Bilder und Postkarten, lag über dem Anfangsgehalt eines Lehrers.

    1909, im Alter von 20 Jahren, zog Hitler endgültig nach Wien. Dort kam er mit den pseudowissenschaftlichen und neureligiösen Schriften des Rassenideologen und Antisemiten Jörg Lanz von Liebenfels in Kontakt. Auch die antisemitischen Polemiken von Politikern wie dem Führer der Alldeutschen Bewegung Georg Ritter von Schönerer und dem Wiener Bürgermeister Dr. Karl Lueger nahm er auf. Seine Vorstellung von einer überlegenen arischen sogenannten Herrenrasse dürfte sich damals gebildet haben, seine Vorbilder ließ er aber stets unerwähnt. Mehr als für Politik hat sich Hitler nach Aussagen seines damaligen Freundes August Kubizek für Opern interessiert, insbesondere für die Richard Wagners.

    Nach der zweiten Ablehnung durch den Vorstand der Kunstakademie ging Hitler allmählich das Geld aus. Er landete 1909 im Obdachlosenasyl und Anfang 1910 im Männerwohnheim in der Meldemannstraße. Als Maler von Sehenswürdigkeiten Wiens fand er ein bescheidenes Auskommen. Da er selbst eher kontaktscheu war, übernahm ein Mitbewohner, Reinhold Hanisch, den Verkauf seiner Bilder. Weil er sich bei einem Geschäft von Hanisch betrogen fühlte, übertrug er den Verkauf einem jüdischen Mitbewohner. Es ist daher fraglich, ob Hitlers Antisemitismus damals bereits so ausgeprägt war, wie er in Mein Kampf behauptete. Werner Maser und Joachim Fest gehen davon aus, dass Hitler 30 Jahre später Hanisch, der ein Buch über seine frühen Jahre geschrieben hatte, verhaften und 1937 oder 1938 im Konzentrationslager Buchenwald ermorden ließ.[7] Andere Aussagen über Hanischs Tod reichen von Selbstmord bis zu Herzversagen in der Haft.

    Nachdem Hitler im Mai 1913 das Erbe des Vaters ausgezahlt worden war, zog er von Wien nach München um, wo er bei dem Schneider Josef Popp zur Untermiete wohnte. Der Umzug hatte auch den Zweck, dem Militärdienst in Österreich zu entgehen. In Mein Kampf schrieb er später, er habe sich nach einer „deutschen Stadt“ gesehnt. Hier las er die Schriften des rassistischen Schriftstellers Houston Stewart Chamberlain. Wenn es stimmt, dass dabei seine deutschnationale Gesinnung und eine Abneigung gegen den österreich-ungarischen Vielvölkerstaat eine Rolle spielten, wäre dies eine erste erkennbare politische Entscheidung gewesen. Dass Hitler nicht prinzipiell dem Kriegsdienst aus dem Weg gehen wollte, zeigte sich 1914: Als der Erste Weltkrieg ausbrach, meldete er sich umgehend als Kriegsfreiwilliger.

    Im Ersten Weltkrieg

    Als Gefreiter des 16. Königlich Bayerischen Reserve-Infanterieregiments List verbrachte Hitler fast die gesamte Kriegszeit als Meldegänger an der Westfront. Er trat am 16. August 1914 als Freiwilliger in die Bayerische Armee ein, wurde im Dezember desselben Jahres mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet. In Nordfrankreich wurde Hitler im Oktober 1916 am Bein verwundet. Man schickte ihn kurzzeitig in das Lazarett Beelitz, das ihm mit seinen weißen Betten und sorgenden Krankenschwestern geradezu unwirklich vorkam.[8] Erst Anfang März 1917 kam er wieder an die Front. 1918 wurde er mit dem Eisernen Kreuz erster Klasse ausgezeichnet.

    Hitler galt als korrekter Soldat, der aber bei seinen Kameraden wegen seiner unkritischen Haltung gegenüber den Offizieren eher unbeliebt war. „Den Vorgesetzten achten, niemandem widersprechen, blindlings sich fügen“, so schilderte er selbst seine damalige Haltung während des Putschistenprozesses im Jahr 1924. Seine Außenseiterrolle wird von einer Äußerung eines Regimentskameraden verdeutlicht, die Hitlers erster und zeitgenössischer Biograph Konrad Heiden zitiert: „Wir alle schimpften auf ihn und fanden es unerträglich, dass wir einen weißen Raben unter uns hatten.“

    Am 15. Oktober 1918, kurz vor Kriegsende, wurde Hitler nach einem Gasangriff in das Lazarett der vorpommerschen Stadt Pasewalk eingewiesen. Die vorübergehende Blindheit, wegen der er behandelt wurde, führte er selbst auf eine Augenverletzung in Folge des Gasangriffs zurück. Neuere Forschungen, die auf Krankenakten des Lazaretts beruhen, lassen aber auch den Schluss zu, dass die Blindheit erst eine nachträglich eingetretene, hysterische Reaktion auf die Niederlage Deutschlands gewesen sein könnte. Hitler wurde jedenfalls von einem Militärarzt für Psychiatrie behandelt und von diesem als Psychopath eingestuft, der zu Führungsaufgaben völlig ungeeignet sei.

    Ähnlich hatte sich schon während des Krieges Hitlers Kompanieführer geäußert, der bei Heidens Biographie mit dem Satz zitiert wird: „Diesen Hysteriker mache ich niemals zum Unteroffizier!“ Es hatte also nicht nur mit Hitlers österreichischer Staatsbürgerschaft zu tun, dass er – obwohl mehrfach verwundet und mit dem Eisernen Kreuz beider Klassen sowie weiteren Ehrenzeichen versehen – nie über den Status eines Gefreiten hinauskam. Dennoch sei seine Fronterfahrung laut Sebastian Haffner für Hitler ein Bildungserlebnis gewesen, da er in seinem späteren Leben von militärischen Fragen durchaus etwas verstanden habe. Allerdings nennt Haffner die Fronterfahrung Hitlers auch dessen „einziges Bildungserlebnis“.

    Hitlers Aufstieg

    Politische Anfänge

    Hitler behauptete später, die Empörung über den verlorenen Krieg und den „Verrat der Novemberverbrecher“ habe in ihm den Entschluss reifen lassen, Politiker zu werden. Auch dies darf angezweifelt werden angesichts der unklaren Haltung zu den Zeitereignissen, die er in den ersten Monaten nach Kriegsende erkennen ließ.

    Von politischen Ambitionen Hitlers ist unmittelbar nach dem Krieg nichts festzustellen. Er kehrte in die Kaserne seines Regiments nach München zurück und zeigte zunächst nur das Bestreben, nicht entlassen zu werden. Er ließ sich mehrfach zu einem der Vertrauensleute seines Regiments wählen und war damit eine Art Verbindungsmann zur revolutionären Münchner Räteregierung des sozialistischen bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner.

    In den Wirren nach dessen Ermordung ergriff Hitler weder auf Seiten der Räterepublik Partei noch – wie man angesichts seiner späteren Entwicklung hätte erwarten können – auf Seiten ihrer Gegner, der zumeist völkisch und antidemokratisch gesinnten Freikorps. Er scheint sich damals vorsichtig im Hintergrund gehalten zu haben. Ein Film aus dieser Zeit zeigt Hitler im Trauerzug für den ermordeten Eisner, der Jude gewesen war. Hitler trug dabei eine vermutlich rote Armbinde, die auf eine Verbindung mit linken Kräften hindeutet. Auch dies wird von einigen Historikern als Hinweis darauf gewertet, dass Hitlers politische Anschauungen zu dieser Zeit noch nicht so ausgeprägt gewesen sein können, wie er es sechs Jahre später in Mein Kampf darstellen sollte.

    Nach der blutigen Niederwerfung der Räterepublik ließ Hitler sich von der Münchener Reichswehrverwaltung anwerben, die damals den entscheidenden Machtfaktor in Bayern darstellte. Es gibt Hinweise darauf, dass er sich das Wohlwollen der neuen Machthaber erkaufte, indem er Regimentskameraden verriet, die sich auf Seiten der Räteregierung engagiert hatten. Die entscheidenden Männer der sogenannten schwarzen Reichswehr – z. B. der Hauptmann Ernst Röhm – scheinen in dem Gefreiten Hitler bald einen potenziellen Agitator gesehen zu haben, mit dessen Hilfe sich nationalistische Ideen unter Arbeitern verbreiten ließen. Seine Vorgesetzten schickten Hitler zu Schulungen für Propaganda-Redner und beauftragten ihn damit, politische Parteien und Zirkel zu bespitzeln, die im nachrevolutionären München wie Pilze aus dem Boden schossen.
    Hitlers Mitgliedskarte der DAP
    Hitlers Mitgliedskarte der DAP

    Dazu gehörte auch die von dem Journalisten Karl Harrer und dem Schlosser Anton Drexler gegründete Deutsche Arbeiterpartei (DAP), die fremdenfeindliche, antisemitische und pseudo-sozialistische Ideen propagierte. Am 12. September 1919 besuchte Hitler, aufgrund einer Empfehlung von Hauptmann Karl Mayr aus der völkisch-nationalistischen Vereinigung Eiserne Faust, erstmals eine ihrer Versammlungen. Als dabei ein Redner die Trennung Bayerns vom Reich forderte, widersprach Hitler ihm so energisch wie wortreich und fiel durch sein Rednertalent auf. Erstmals hatten er selbst und andere eine gewisse Begabung an ihm entdeckt: Er konnte Zuhörer fesseln und Emotionen wecken. Drexler meinte angeblich sofort zu Harrer: „Dör hot a Goschn, den kennt ma braucha!“ (Hochdeutsch: „Der hat Rednertalent, den könnten wir brauchen!“) und versuchte, ihn noch am gleichen Abend anzuwerben. Im Auftrag seiner Vorgesetzten trat Hitler am 19. Oktober der DAP bei – als 55. Mitglied, nicht als siebentes, wie er später stets behauptete. Seine Mitgliedsnummer 555 rührte daher, dass die DAP mit der Zählung ab 501 begann, um etwas mehr Größe vorzutäuschen. Zu dieser Zeit kam Hitler auch erstmals mit dem antisemitischen Schriftsteller Dietrich Eckart von der Thule-Gesellschaft in Kontakt. Eckart war auf der Suche nach einem Agitator, der Arbeiter und Angehörige der Unterschichten für rechtsradikale Ideen gewinnen sollte. Als einer der ersten sah er in Hitler diesen Mann und förderte ihn seither mit Rat und Tat. 1920 wurde er Herausgeber von Hitlers Parteiblatt Völkischer Beobachter.[9]

    Da Hitler mit seinen aufputschenden Reden immer mehr Zuhörer und Mitglieder anlockte, wurde er für die kleine DAP bald unentbehrlich. Zunächst war er dort als Werbeobmann tätig und im Frühjahr 1920 an der Ausarbeitung des 25-Punkte-Programms der DAP beteiligt, die sich auf sein Betreiben in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) umbenannte. Als er am 31. März 1920 schließlich aus der Armee entlassen wurde, konnte er bereits von seinen Honoraren als Redner leben. Als Agitator war er für die noch wenig beachtete NSDAP unersetzlich. Dies nutzte er aus, als er im Juli 1921 die alte Parteiführung entmachtete und mit einem Ultimatum seine Wahl zum Vorsitzenden der NSDAP erzwang. Hitler war nun eine politische Lokalgröße, die aber außerhalb Bayerns eher Belustigung als Furcht erregte.

    Putsch und Inhaftierung

    Bayern wurde seit der Niederschlagung der Räterepublik von dem nationalistisch und monarchistisch gesinnten Generalstaatskommissar Gustav Ritter von Kahr regiert, der keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen die Demokratie und die angebliche „rote Reichsregierung“ machte. Hitler und der frühere Generalquartiermeister der Obersten Heeresleitung (OHL) Erich Ludendorff, der inzwischen zu den Sympathisanten der NSDAP gehörte, sahen in Kahr daher einen Verbündeten in ihrem Plan, nach dem Vorbild von Mussolinis Marsch auf Rom vom Oktober 1922 die Regierung in Berlin gewaltsam zu stürzen. Aufgrund der französischen Ruhrbesetzung, der enormen Inflation und heftiger innerer Unruhen in Deutschland glaubte er, auch bei breiten Bevölkerungsschichten Unterstützung zu finden.

    Am Abend des 8. November 1923 stürmten Hitler und einige Bewaffnete den Münchner Bürgerbräukeller, in dem Kahr eine Rede hielt. Doch nur unter vorgehaltener Waffe ging dieser zum Schein auf Hitlers Angebot ein. Am nächsten Morgen jagte die Polizei den Marsch Hitlers und seiner Anhänger schon an der Feldherrnhalle auseinander. Ludendorff wurde noch am 9. November verhaftet, Hitler einige Tage später. Der Prozess gegen die Teilnehmer am Hitler-Ludendorff-Putsch begann am 26. Februar 1924. Er hätte nach Gesetzeslage mit langen Haftstrafen und zumindest mit der Ausweisung Hitlers enden müssen, der damals noch immer österreichischer Staatsbürger war. Aber wie in der Weimarer Republik üblich wurden die rechtsextremen Täter mit äußerster Milde behandelt. Der Gerichtspräsident nahm es sogar hin, von Hitler wegen seiner jüdischen Herkunft angegriffen zu werden. Ludendorff redete seine Beteiligung an dem damals so genannten Bierkellerputsch möglichst klein und erreichte einen Freispruch. Hitler, der wusste, wie wenig er riskierte, ergriff die Chance, sich selbst als alleinigen Initiator des ganzen Unternehmens darzustellen.

    Die Richter taten sich schwer, Hitler überhaupt zu verurteilen und attestierten ihm, während des Aufstands vom „edelsten selbstlosen Willen geleitet“ worden zu sein. Er wurde wegen Hochverrat zur Mindeststrafe von fünf Jahren Festungshaft verurteilt. Das Gericht verzichtete zudem darauf, den österreichischen Staatsbürger Hitler aus Deutschland auszuweisen, obwohl das Gesetz zum Schutz der Republik dies für straffällig gewordene Ausländer vorsah. Auch von seiner Haftstrafe musste er nur ein Jahr in der Festung Landsberg absitzen. Bereits am 20. Dezember 1924 wurde Hitler entlassen. Er hatte die Haftzeit genutzt, seinem damaligen Sekretär Rudolf Heß den ersten Teil seines Buches Mein Kampf zu diktieren, in dem er offen seine politischen Ziele und die Ideologie des Nationalsozialismus beschrieb.

    Dank der Berichterstattung über den Prozess wurde Hitler nun auch im Norden Deutschlands als der radikalste aller völkischen Politiker bekannt. Seine Stellung in der NSDAP war gefestigter denn je und in der völkischen Bewegung gewann seine Stimme erheblich an Gewicht. Hatte er sich bis dahin eher als Trommler der Bewegung gesehen, der den Weg für einen anderen Retter Deutschlands wie etwa Ludendorff frei machen sollte, so sah er sich nun zunehmend selbst in der Rolle des großen Führers. All das nützte ihm jedoch zunächst wenig. Zwar wurde die NSDAP nach einem anfänglichen Verbot wieder zugelassen, aber die wirtschaftlichen Verhältnisse in der Weimarer Republik stabilisierten sich. Der bis 1929 anhaltende wirtschaftliche Aufschwung bot radikalen Parteien kaum Ansätze für ihre Agitation.

    Neubeginn und Aufstieg der NSDAP

    Nach seiner Haftentlassung begann Hitler damit, die NSDAP unter seine alleinige Kontrolle zu bringen. In Norddeutschland hatte sich unter Gregor Strasser ein starker Parteiflügel gebildet, der Hitlers Anlehnung an die alten, monarchistischen Machteliten nicht mittragen wollte und einen sozialrevolutionären Kurs befürwortete. Hitler gelang es rasch, Strasser und seine Anhänger entweder politisch kaltzustellen oder, wie im Fall Joseph Goebbels, auf seine Seite zu ziehen.

    Aus dem fehlgeschlagenen Putsch hatte er den Schluss gezogen, dass es die Macht im Staat nicht auf revolutionärem, sondern auf legalem Weg zu erobern galt. Ihm ging es darum, die Demokratie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen und zu untergraben. Die NSDAP sollte in die Parlamente einziehen, aber ohne dort konstruktiv mitzuarbeiten. Zudem sollte die SA mit spektakulären Aufmärschen, Straßenschlachten und Krawallen die Blicke der Öffentlichkeit auf die Partei und ihren Führer lenken und zugleich die Schwäche des demokratischen Systems offenbaren. Für die späteren Wahlerfolge der Partei waren nicht zuletzt ihre für die damaligen deutschen Verhältnisse völlig neuen Methoden der Werbung und Massenbeeinflussung verantwortlich.

    Eine erste Möglichkeit, in ganz Deutschland propagandistisch tätig zu werden, war das 1929 von NSDAP und DNVP gemeinsam initiierte Volksbegehren gegen den Young-Plan, der eine abschließende Regelung der Reparationsfragen zwischen Deutschland und seinen ehemaligen Kriegsgegnern vorsah. Das Volksbegehren scheiterte zwar, aber Hitler und die NSDAP gewannen in den Reihen des nationalistisch-konservativen Bürgertums erheblich an Zustimmung, was sich bei den Landtagswahlen in Thüringen im Herbst 1929 erstmals in einem deutlichen Zuwachs an Wählerstimmen auszahlte. Vor allem konnte Hitler seither auf die publizistische Unterstützung durch das Presseimperium des DNVP-Vorsitzenden Alfred Hugenberg setzen. Dieser sah – wie zuvor Ludendorff und später Papen – in Hitler und der NSDAP nur willige, lenkbare Instrumente, um den deutschnationalen Kräften zu einer Massenbasis im Volk zu verhelfen.

    Zum Durchbruch auf nationaler Ebene verhalf Hitler aber erst die Weltwirtschaftskrise, die Ende 1929 ausbrach und Deutschland besonders hart traf. Über die Finanzkrise des Reichs brach am 27. März 1930 die Weimarer Koalition auseinander. Hermann Müller (SPD), dem letzten Kanzler, der noch über eine demokratisch gesinnte Reichstagsmehrheit verfügte, folgte das erste Präsidialkabinett des Zentrums-Abgeordneten Heinrich Brüning, das sich allein auf das Vertrauen des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg stützen konnte. Bei den Neuwahlen am 14. September steigerte die NSDAP ihren Wähleranteil mit einem Schlag von 2,6 auf 18,3 Prozent. Statt mit 12 Abgeordneten, wie bis dahin, zog sie nun mit 107 in den Reichstag ein. Die staatstragenden, demokratischen Parteien der Mitte hatten keine Mehrheit mehr und Hitler war endgültig zu einem Machtfaktor in der deutschen Politik geworden.

    Hitlers Weg zur Kanzlerschaft
    2. Wahlgang zum Reichspräsidenten
    2. Wahlgang zum Reichspräsidenten

    Den nach freiwilliger Aufgabe der österreichischen Staatsbürgerschaft seit 1925 staatenlosen Hitler machte erst die Anstellung als Regierungsrat beim Landeskultur- und Vermessungsamt des Freistaates Braunschweig mit sofortiger Abordnung an die Braunschweigische Gesandtschaft beim Reichsrat in Berlin Ende Februar 1932 zum deutschen Staatsangehörigen,[10] und damit erfüllte er eine formale Voraussetzung zur Kandidatur bei der Reichspräsidentenwahl im selben Jahr. Nachdem die NSDAP bei den Reichstagswahlen 1932 relativ die stärkste Partei wurde, ernannte Reichspräsident Hindenburg ihn am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler.

    Die Kamarilla um Paul von Hindenburg trieb zur Unterstützung einer nationalistisch ausgerichteten Regierung die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler voran. Unterstützung suchte Hitler weiterhin bei Großindustrie und Banken. Schon in der Frühphase der NSDAP hatte er antikapitalistische Tendenzen in der Partei klein zu halten versucht und stets darauf bestanden, allein die Juden für die Misere der Wirtschaft verantwortlich zu machen. Bei einer Rede vor dem Düsseldorfer Industriellenclub 1932 hob Hitler die Rolle der Wirtschaftseliten lobend hervor und betonte, dass das deutsche Volk nicht überleben könne, solange die Hälfte der Deutschen „Eigentum als Diebstahl“ betrachtete – eine Anspielung auf das immer noch große Wählerpotential von SPD und KPD. Trotz dieser Bemühungen blieb der Anteil der großindustriellen Spenden an den Finanzen der NSDAP aber gering, was sich unter anderem an der erheblichen Finanznot zeigte, in die die Partei im Herbst 1932 geriet – just zu dem Zeitpunkt, als sich in der berühmten Industrielleneingabe mehrere Bankiers, Agrariern und Industrielle bei Hindenburg für eine Kanzlerschaft Hitlers einsetzten. Größere Bedeutung für den Aufstieg der NSDAP hatte, wie der Historiker Henry A. Turner nachweisen konnte, ihre Selbstfinanzierung durch Mitgliedsbeiträge und Eintrittsgelder bei Redeveranstaltungen.

    Die Befürwortung seiner Ernennung zum Reichskanzler durch die nationalkonservativen Kreise um Franz von Papen sicherte sich Adolf Hitler, indem Papen zum Vizekanzler mit dem Recht, bei allen Vorträgen des Kanzlers beim Reichspräsidenten zugegen zu sein, ernannt wurde und die klassischen Ministerien von Konservativen besetzt wurden. Papen glaubte, Hitler dadurch „einrahmen“ zu können. Das Militär hoffte durch den Reichskanzler Hitler auf den nationalen Aufstieg, eine „Beseitigung“ des Versailler Vertrags und eine Aufrüstung beziehungsweise Aufstockung der Reichswehr. Nationalkonservative aus Wirtschaft und Politik wollten durch Hitler eine Stabilisierung der Regierung und auch eine Neuorientierung der politischen Kultur in Richtung einer autoritären Monarchie erreichen.

    Der Diktator

    Errichtung der Diktatur
    Der SPD-Politiker Otto Wels hielt vor dem Reichstag seine berühmte Rede gegen das Ermächtigungsgesetz
    Der SPD-Politiker Otto Wels hielt vor dem Reichstag seine berühmte Rede gegen das Ermächtigungsgesetz

    Nach dem Reichstagsbrand, der den Kommunisten untergeschoben wurde, erreichte Hitler von Hindenburg den Erlass von Notverordnungen nach Art. 48 der Weimarer Verfassung. Mit ihnen war er in der Lage, Grundrechte außer Kraft zu setzen. Diese Notverordnungen hatten jedoch nur eine eng begrenzte Gültigkeitsdauer. An ihre Stelle sollte daher eine dauerhafte Regelung treten, das „Gesetz zu Behebung der Not von Volk und Reich“, das so genannte Ermächtigungsgesetz. Dazu benötigte Hitler eine Zweidrittelmehrheit im Reichstag. Um diese zu erreichen, unterstützte eine Gruppe von Industriellen unter Führung von Gustav Krupp von Bohlen und Halbach den NSDAP-Wahlkampf für die Wahl am 5. März 1933 massiv. Im Geheimtreffen vom 20. Februar 1933 stellten sie 3 Millionen Reichsmark zur Verfügung. Als die Zweidrittelmehrheit dennoch nicht erreicht wurde, hinderten Hitlers SA und die Göring unterstehende preußische Polizei einen Teil der Reichstagsabgeordneten, nämlich alle 81 Angehörigen der KPD-Fraktion und einige Sozialdemokraten verfassungswidrig daran, an der entscheidenden Parlamentssitzung teilzunehmen. Bürgerliche Kreise sollten mit dem Tag von Potsdam beruhigt werden, bei dem sich das neue Regime in die preußische Tradition zu stellen suchte. Das Gesetz wurde gegen die Stimmen der verbliebenen SPD-Abgeordneten verabschiedet, aber mit Zustimmung der bürgerlichen Parteien, darunter das Zentrum und die Liberalen.

    Mit dem Inkrafttreten des Ermächtigungsgesetzes begann die nationalsozialistische Diktatur, in der zeitgenössischen Propaganda als Drittes Reich bezeichnet.

    Am 1. Juni 1933 wurde die so genannte Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft eingeführt, eine Zwangsabgabe aller Betriebe zugunsten der NSDAP, berechnet nach der Lohn- und Gehaltssumme. Bis 1945 kamen so 700 Millionen Reichsmark an „Spenden“ zusammen. Die NSDAP und Hitler wurden hierdurch auf einen Schlag sämtlicher finanzieller Probleme entledigt. Hitler, angestachelt durch die Röhm-Konkurrenten Reichsführer SS Heinrich Himmler, Hermann Göring und Reinhard Heydrich, nutzte einen angeblichen Putschversuch Ernst Röhms und gab den Befehl zur Nacht der langen Messer (30. Juni 1934), der Ermordung seines Duz-Freundes Röhm. Dabei wurden nicht nur zahlreiche Führer der SA, Generale der Wehrmacht und Personen ermordet, die dem Regime im Weg standen, sondern auch Personen, die zuvor gegen Hitler opponiert hatten. So wurde der ehemalige Reichskanzler und General Kurt von Schleicher zusammen mit seiner Frau in deren Privatwohnung ermordet. Carl Schmitt hat 1934 diese zentral organisierten Gewaltverbrechen nachträglich als „Staatsnotwehr“ legitimiert. Hannah Arendt hat die direkt nach 1933 beginnenden Ungeheuerlichkeiten (so genannte wilde Konzentrationslager, illegale Verhaftungen, Köpenicker Blutwoche) in ihrem Interview mit Günter Gaus von 1964 nur durch die später noch furchtbareren Geschehnisse überblendet gesehen.

    In einer Rede vor dem Reichstag am 13. Juli 1934 erneuerte Hitler seine Zusage an die Reichswehr, sie würde die einzige Waffenträgerin des Staates bleiben. Nach dem Tod des Reichspräsidenten Paul von Hindenburgs, am 2. August 1934, ging der Oberbefehl über die Reichswehr ohne Widerstand auf Hitler über. Dieser ließ das Amt des Reichspräsidenten abschaffen und nannte sich fortan Führer und Reichskanzler[11]. Er demonstrierte damit die Vereinigung der Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers auf seine Person, verwendete jedoch bewusst nicht die Amtsbezeichnung Reichspräsident für sich; diese solle dem verstorbenen Paul von Hindenburg vorbehalten bleiben, so die offizielle Erklärung.[12]. Anstelle eines Eides auf die Verfassung mussten Offiziere, Soldaten, Beamte und auch die Reichsminister nun „vor Gott“ einen persönlichen Eid auf den „Führer des Deutschen Reichs und Volkes Adolf Hitler“ schwören.[13]
    Hitler im November 1935 bei einer Parade des Reichsparteitags
    Hitler im November 1935 bei einer Parade des Reichsparteitags

    Im Januar 1938 stürzten der Reichswehrminister Werner von Blomberg und der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst Freiherr von Fritsch, über Homosexuellen-Vorwürfe (Fritsch) und Intrigen der SS. Hitler löste die Generäle von der Spitze der Wehrmacht ab und übernahm selbst den Oberbefehl über die Wehrmacht. Als Leitungsorgan trat das Oberkommando der Wehrmacht an die Stelle des Reichswehrministeriums.

    Hitlers Rassen- und Vernichtungspolitik

    Wesentliche Antriebskräfte für Hitlers Politik waren sein auf Ausrottung der Juden zielender Antisemitismus und sein radikaler Sozialdarwinismus. Vom Beginn seines öffentlichen Auftretens bis zu seinem Tod griff Hitler immer wieder die Juden und andere so genannte „rassisch Minderwertige“ an, zu denen er unter anderem „Zigeuner“ (Roma bzw. Sinti), Polen und Russen zählte. Seine sozialdarwinistischen Anschauungen traten vor allem in Äußerungen über kranke Menschen sowie Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen zutage, deren Existenz er als „lebensunwert“ bezeichnete. Hitler sah in der Weltgeschichte einen permanenten Kampf, in dem die „Starken“ die „Schwachen“, die „höherwertigen“ die „minderwertigen Rassen“ auszumerzen hätten. So sagte er z. B. auf dem Parteitag der NSDAP in Nürnberg 1929: „Würde Deutschland jährlich eine Million Kinder bekommen und 700.000 bis 800.000 der Schwächsten beseitigt, dann würde am Ende das Ergebnis vielleicht sogar eine Kräftesteigerung sein.“

    Der Ablauf der Judenverfolgung

    Der Antisemitismus Hitlers und der Nationalsozialisten zeigte sich zunächst in der offenen Diskriminierung und Entrechtung der Juden und führte während des Zweiten Weltkrieges zum Holocaust. Der so genannten „Endlösung der Judenfrage“, dem von Hitler bereits in „Mein Kampf“ angedeuteten Plan, alle Juden auszurotten, fielen rund sechs Millionen Menschen in ganz Europa zum Opfer.

    Die Diskriminierungen in Deutschland begannen bereits kurz nach der Machtergreifung. Im April 1933 ordnete die neue Regierung einen eintägigen Boykott jüdischer Geschäfte als Antwort auf angebliche „jüdische Gräuelpropaganda“ aus dem Ausland an. Es folgten Verordnungen und Gesetze, die die Rechte der Juden immer weiter einschränkten und sie zu Bürgern 2. Klasse degradierten. Das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums beispielsweise diente der Entlassung jüdischer Beamter aus dem Öffentlichen Dienst. Auch die Ausübung anderer Berufe wurde den Juden im Laufe der Zeit immer weiter erschwert. Jüdische Ärzte oder Rechtsanwälte etwa durften nur noch jüdische Klienten bedienen. Andere Berufe waren ihnen ganz verschlossen.

    Die offen rassistischen „Nürnberger Gesetze“ von 1935 beraubten die Juden endgültig ihrer staatsbürgerlichen Rechte. Unter anderem wurden Ehen zwischen Juden und Nichtjuden verboten und sexuelle Beziehungen zwischen ihnen als so genannte „Rassenschande“ unter Strafe gestellt. Staat und Partei förderten die so genannten Arisierungen, d. h. die Übernahme jüdischer Unternehmen durch Nichtjuden zu – für letztere – äußerst vorteilhaften Bedingungen. Auswanderungswilligen Juden wurde zugleich eine „Reichsfluchtsteuer“ auferlegt, durch die sie die ohnehin geringen Erlöse aus Arisierungen großenteils wieder verloren. Vor dem Krieg fand die Judenverfolgung ihren Höhepunkt in der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938. Als angeblich „spontane Äußerungen des Volkszorns“ organisierte Joseph Goebbels im Auftrag Hitlers gewalttätige Ausschreitungen gegen Juden, jüdische Gemeinden, Synagogen und andere Einrichtungen im ganzen Reich.

    Nach Kriegsausbruch ging das Hitler-Regime von der Verdrängung und Vertreibung zur Vernichtung der Juden über. Die Auswanderung war bald nicht mehr möglich, und die Juden in allen von Deutschland kontrollierten Gebieten wurden nun ebenfalls verfolgt. Seit dem 1. September 1941 wurden alle Juden, die älter als 6 Jahre waren, gezwungen, einen Gelben Stern gut sichtbar an ihrer Kleidung zu tragen. Dazu kamen zahllose weitere Diskriminierungen und Schikanen, wie die Verbote, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen sowie Autos, Radios oder Haustiere zu besitzen. Nach und nach wurden die Juden im deutschen Machtbereich in Ghettos oder Konzentrationslager eingewiesen. Von 1942 an wurden im besetzten Polen schließlich mehrere Vernichtungslager wie Auschwitz-Birkenau oder Majdanek eingerichtet, die dem industriell betriebenen Massenmord vor allem an Juden, Sinti und Roma, Russen, aber auch an polnischen Intellektuellen, Jenischen und anderen.

    Hitlers unmittelbare Verantwortung für diese Taten ist nach dem Krieg von Holocaustleugnern und anderen immer wieder mit dem Argument bestritten worden, es gebe kein entsprechendes, von Hitlers eigener Hand unterzeichnetes Dokument zur Judenvernichtung. Dem stehen aber die erwähnten, öffentlichen und klar dokumentierten Äußerungen Hitlers entgegen, die zeigen, dass die von seiner Regierung zu verantwortende Rassenpolitik ganz seinen persönlichen Ansichten und Zielen entsprach. Dies begann nicht erst mit den Äußerungen in „Mein Kampf“ und endete nicht mit seiner Reichstagsrede vom 30. Januar 1939, in der er für den Fall eines Krieges die „Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa“ androhte. Spätestens im Frühjahr 1941, auf dem Höhepunkt seiner Macht, und nicht erst als vermeintliche Verzweiflungstat im Spätherbst desselben Jahres, als die militärische Niederlage gegen die Sowjetunion bereits absehbar war, verfügte Hitler laut Heinrich Himmler persönlich die restlose physische Vernichtung der Juden; letzterer äußerte sich im Frühling 1941, noch vor dem Angriff auf die Sowjetunion, gegenüber seinem Leibarzt Felix Kersten dahingehend, dass „die Juden bis Kriegsende bis auf den letzten Menschen ausgerottet werden [müssen]. Das ist der eindeutige Wunsch und Befehl des Führers.“[14] 1943, anlässlich Hitlers Geburtstag, hielt Himmler im polnischen Posen vor den SS-Reichsleitern eine auf Wachsschallplatten aufgezeichnete Rede, in der er die physische Ausrottung der Juden im Klartext schilderte. Beides hätte er ohne ausdrückliche Billigung seines Führers kaum gewagt.

    Darüber hinaus existieren Augenzeugenberichte, die Hitler auch mit den Details des Judenmordes in Verbindung bringen. So sagten sein Kammerdiener Heinz Linge und sein Adjutant Otto Günsche unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in sowjetischer Haft aus, dass sich Hitler „persönlich“ für die Entwicklung von Gaskammern interessiert hätte. Er habe sogar Modelle und Zeichnungen, die ihm Himmler vorlegte, begutachtet und angeordnet, den Konstrukteuren „umfassende Unterstützung“ zu geben.

    Das Euthanasieprogramm

    Anders im Fall des Holocaust lässt sich Hitlers persönliche Verantwortung für die nationalsozialistischen Verbrechen in einem anderen Fall auch mit Dokumenten belegen: Im Oktober 1939 unterschrieb er eigenhändig den Befehl zur später so genannten T4-Aktion.[15] Damit ermöglichte er die „Euthanasie“, d. h. die Ermordung von geistig und körperlich Behinderten, deren Existenz in der ideologischen Sprache des Dritten Reiches als „lebensunwertes Leben“ bezeichnet wurde.

    Mit der Realisierung der T4-Aktion wurde die „Kanzlei des Führers“, unter Reichsleiter Philipp Bouhler beauftragt. Er ließ Nervenheilanstalten, Krankenhäuser und Heilanstalten in Vernichtungsstätten umfunktionieren. Allein im damaligen Reichsgebiet wurden fast 190.000 geistig und körperlich behinderte Menschen ermordet – durch Vergasen, Vergiften, Erschießen oder Verhungernlassen. Die Zahl der Opfer in den besetzten Gebieten ist nur schwer zu ermitteln, jedoch unzweifelhaft sehr hoch.

    Vertreter beider großen Kirchen in Deutschland – beispielsweise der Bischof von Münster, Kardinal von Galen – wandten sich gegen die Mordaktionen. Diese wurden daraufhin im Geheimen weitergeführt. Bei Kriegsende waren etwa die Hälfte aller Anstaltsinsassen getötet worden. Die Ermordung der Behinderten diente den SS-Einsatzkommandos als Experimentierfeld für die späteren Massentötungen an Juden.

    Aufrüstung und expansive Außenpolitik
    Hitler mit Mussolini in der Münchner Ludwigstraße
    Hitler mit Mussolini in der Münchner Ludwigstraße

    Wie schon die demokratischen Politiker der Weimarer Republik, verfolgte auch Hitler außenpolitisch die Revision des Versailler Vertrags. Aber anders als diese war er nicht bereit, dabei nur auf diplomatischem Wege und im Konsens mit den ehemaligen Kriegsgegnern zu handeln, sondern nahm auch einen erneuten militärischen Konflikt in Kauf.

    Dazu kam es zunächst aber nicht, da die übrigen europäischen Mächte Hitler weit entgegen kamen. Großbritannien etwa schloss mit dem Reich das deutsch-britische Flottenabkommen, und Polen vereinbarte mit ihm 1934 einen Nichtangriffspakt. Schon die Erhöhung des Wehretats im März 1934, die Rheinlandbesetzung im März 1936 und die Aufrüstung der Reichswehr weit über das in Versailles festgelegte Maß hinaus stellten zwar glatte Brüche des Friedensvertrags von 1919 dar, wurden von den einstigen Siegermächten aber ebenfalls hingenommen.

    Die bloße Revision von Versailles betrachtete Hitler jedoch nur als Etappenziel. Nach eigenen Aussagen betrachtete er sogar die deutschen Grenzen von 1914 als „unlogisch“ und zu eng. Obwohl Hitler in seinen Reden immer wieder Willen zum Frieden vorgab, lief seine ganze Politik von Beginn an auf Krieg hinaus. Nach dem Tod Hindenburgs 1934 teilte er der Generalität mit, sein Ziel sei es, innerhalb von fünf Jahren die Kriegsbereitschaft Deutschlands herzustellen. Das gleiche Ziel verfolgte Hitler mit der Wiedereinführung der Allgemeinen Wehrpflicht 1935 und mit dem 1936 verkündeten Vierjahresplan.

    Der wirtschaftliche Aufschwung Deutschlands seit 1933 beruhte wesentlich auf der allgemeinen Erholung der Weltkonjunktur sowie auf einem durch teilweise verschleierte Kredite finanzierten Programm staatlicher Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Dabei spielte der obligatorische Reichsarbeitsdienst ebenso eine Rolle wie die verstärkte Aufrüstung, die ohne ausreichende Deckung durch das Reich über die sogenannten Mefo-Wechsel finanziert wurde.

    Die Entschlossenheit der nationalsozialistischen Außenpolitik zeigte sich bereits im Oktober 1933, als Deutschland Abrüstungsverhandlungen mit Großbritannien und Frankreich abbrach und aus dem Völkerbund austrat. 1934 unterstützte Hitler einen nationalsozialistischen Putschversuch in Wien, bei dem der österreichische Bundeskanzler Engelbert Dollfuß ermordet wurde. Auf der gleichen Linie lag die Unterstützung Francos im Spanischen Bürgerkrieg seit 1936. Der Einsatz der deutschen Legion Condor, die entscheidend zu Francos Sieg beitrug, galt nicht zuletzt der Erprobung der Luftwaffe für einen kommenden Krieg. Am 5. November 1937 weihte Hitler die Generalität in seine weiteren Pläne ein. In der Niederschrift, die der anwesende Oberst Hoßbach von der Geheimkonferenz anfertigte, heißt es, „zur Lösung der deutschen Frage könne es nur den Weg der Gewalt geben“. Zugleich gab Hitler seinen Entschluss bekannt, bei nächster Gelegenheit gegen die Tschechoslowakei und Österreich loszuschlagen.

    Noch im Dezember 1937 genehmigte Hitler den „1. Nachtrag zur Weisung für die einheitliche Kriegsvorbereitung für die Wehrmacht vom 24. Juni 1937“, in dem diese Offensivpläne konkretisiert wurden. So heißt es u. a.: „Hat Deutschland seine volle Kriegsbereitschaft erreicht, so wird die militärische Voraussetzung geschaffen sein, einen Angriffskrieg gegen die Tschechoslowakei (…) auch dann zu einem siegreichen Ende zu führen, wenn die eine oder andere Großmacht gegen uns eingreift.“
    Hitlers Auto wird heute im Canadian War Museum in Ottawa ausgestellt. Es wurde Kanada nach dem Krieg von den USA geschenkt.
    Hitlers Auto wird heute im Canadian War Museum in Ottawa ausgestellt. Es wurde Kanada nach dem Krieg von den USA geschenkt.

    Mit militärischen Drohungen erreichte Hitler im März 1938 den Anschluss Österreichs als Ostmark an das nunmehr „Großdeutsche Reich“ (vgl. Unternehmen Otto), wobei ihm die Begeisterung der österreichischen Bevölkerung stark entgegen kam: Bei seiner Geburtsstadt Braunau überschritt er unter Glockengeläut am 12. März die Grenze und erreichte vier Stunden später Linz. Die Straßen waren von Hunderttausenden gesäumt, die Dörfer mit Blumen geschmückt. Am Abend des 13. März unterzeichnete er im Linzer Hotel Weinzinger das „Gesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich“. Am 15. März empfing ihn Wien mit ungeheurem Jubel – ein Taumel von Blumen, Freudentränen und verzückten Schreien (so Joachim Fest). Hitler zog von Schloss Schönbrunn her unter Glockengeläut in die Innenstadt. Zweihunderttausend Menschen waren auf den Beinen und bereiteten ihm einen enthusiastischen Empfang. Die Masse auf dem Heldenplatz zu Füßen der Wiener Hofburg war die größte Menschenansammlung, zu der Hitler überhaupt je gesprochen hat. Vom Balkon der Hofburg aus verkündete er die „Vollzugsmeldung meines Lebens“: Den „Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich.“[16]
    Hitler und Mussolini 1940
    Hitler und Mussolini 1940

    Im Oktober des gleichen Jahres 1938 verlangte er die Abtretung des mehrheitlich von Deutschen bewohnten Sudetenlandes von der Tschechoslowakei an Deutschland. Da die Tschechoslowakei mit Frankreich und Großbritannien verbündet war, drohte schon damals der Ausbruch des Krieges. Auf Vermittlung Mussolinis, der Italien als noch nicht ausreichend gerüstet ansah, kam jedoch in München eine Konferenz mit dem britischen Premier Arthur Neville Chamberlain und dem französischen Ministerpräsidenten Édouard Daladier zustande. Beiden erschienen auch ihre Länder noch nicht kriegsbereit, so dass sie in Fortsetzung ihrer bisherigen Appeasement-Politik Hitlers Forderungen im Münchner Abkommen erfüllten und ihr Bündnis mit der Tschechoslowakei preisgaben. Trotz Hitlers Bestandsgarantie für die „Rest-Tschechei“, wie er sie nannte, erzwang er im März 1939 – wiederum unter Kriegsdrohung – die Errichtung des so genannten Protektorats Böhmen und Mähren, d. h. eines deutschen Vasallenstaats. Die Slowakei bildete nominell einen unabhängigen Staat, der aber de facto gleichfalls völlig von Deutschland abhängig war.

    Unmittelbar nach der völligen Zerschlagung der Tschechoslowakei versicherte Hitler in einer Reichstagsrede, die letzten territorialen Forderungen Deutschlands seien damit erfüllt. Gleichwohl sollte er schon wenige Monate später die Angliederung Danzigs an das Reich fordern und in dem geheimen Zusatzprotokoll zum Hitler-Stalin-Pakt vom August 1939 die Aufteilung Polens und des Baltikums zwischen Deutschland und der Sowjetunion festschreiben lassen. Die Forderungen an Polen lösten schließlich den Zweiten Weltkrieg aus. Auf diesen Krieg war Hitlers Denken und Regierungshandeln seit 1933 fixiert. Alles andere hatte sich dem unterzuordnen. Sein Verhalten während und nach der Sudetenkrise hatten aber in Großbritannien und Frankreich zu einem Umdenken geführt. Den führenden Staatsmännern beider Länder war nun bewusst, dass Hitler nicht vertragsfähig war und dass ein Eingehen auf seine Forderungen nur weitere Forderungen nach sich zog.

    Hitler und der Zweite Weltkrieg

    Neben der Vernichtung der Juden und dem dauerhaften Erhalt nationalsozialistischer Macht in Form einer kontinuierlichen Diktatur verfolgte Hitler nur ein einziges weiteres politisches Ziel, das er ebenfalls schon in „Mein Kampf“ benannte: die Weltmachtstellung Deutschlands. Da beides ohne Gewalt nicht zu erreichen war, arbeitete Hitler seit Beginn seines politischen Wirkens auf den nächsten Krieg hin. Dabei ging es ihm nicht nur um die Revision der Ergebnisse des Ersten Weltkriegs, sondern um die Eroberung eines riesigen Kolonialreichs oder – wie er es nannte – von „Lebensraum im Osten“. Die geplanten Eroberungen richteten sich also im Wesentlichen gegen die Sowjetunion. Dass er diese Politik als „Kampf gegen den Bolschewismus“ darstellen konnte trug dazu bei, dass viele westliche Politiker Nazi-Deutschland als willkommenes Bollwerk gegen die Sowjetunion betrachteten und Hitler lange gewähren ließen. Vor allem aber trug die Appeasementpolitik Chamberlains und Daladiers einer allgemein verbreiteten Haltung der Bevölkerung Großbritanniens und Frankreichs Rechnung, nach der ein neuer Krieg unter allen Umständen zu vermeiden war.

    Erst nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Prag erkannten die Regierungen beider Länder, dass ein Krieg gegen Hitler-Deutschland unvermeidlich geworden war. Sie erhöhten ihre Rüstungsausgaben und bemühten sich um die Sowjetunion als natürlichen Verbündeten. Stalin und sein Außenminister Molotow ließen entsprechende Verhandlungen jedoch scheitern, da sie der Meinung waren, Großbritannien und Frankreich benötigten die Hilfe der Sowjetunion dringender als diese die Unterstützung des Westens. Stalin rechnete mit einem langen Stellungskrieg im Westen wie nach 1914 und plante, mit der Roten Armee erst einzugreifen, wenn alle anderen Kriegsparteien erschöpft seien. Zudem benötigte er Zeit, um die während der politischen „Säuberungen“ der vergangenen Jahre geschwächte Rote Armee zu reorganisieren.

    Hitlers Interessen deckten sich teilweise mit denen Stalins. Auch ihm kam es darauf an, Zeit zu gewinnen. Er wollte einen Zweifrontenkrieg wie 1914/18 vermeiden, zunächst Frankreich schlagen, Großbritannien möglichst aus dem Krieg heraus halten und sich erst dann seinem eigentlichen Ziel, Russland, zuwenden. Zur allgemeinen Überraschung unterzeichnete sein Außenminister Joachim von Ribbentrop am 23. August 1939 in Moskau einen Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion, der in einem geheimen Zusatzprotokoll die Aufteilung Osteuropas in eine deutsche und eine sowjetische Interessensphäre vorsah. Gedeckt durch den Hitler-Stalin-Pakt, konnte Deutschland nun – von Russland ungehindert – Polen, Frankreich und Großbritannien angreifen.

    Die Entfesselung des Krieges

    Den Abschluss des Pakts verstanden alle europäischen Mächte als Signal für den unmittelbar bevorstehenden Kriegsbeginn. Tatsächlich forderte Hitler von Polen prompt die Abtretung des so genannten Korridors zwischen Hinterpommern und Ostpreußen sowie die Angliederung der freien Stadt Danzig ans Reich. Ebenso prompt verstärkte die von der Regierung kontrollierte deutsche Presse ihre Berichterstattung über angebliche Gräueltaten und Massaker von Polen an „Volksdeutschen“ und forderte ein Einschreiten gegen diese „Provokationen“.

    In der Nacht vom 31. August auf den 1. September 1939 inszenierten in polnische Uniformen gekleidete SS-Männer einen Überfall auf den Sender Gleiwitz in Schlesien. Später wurden die Leichen von KZ-Häftlingen, denen man ebenfalls polnische Uniformen angezogen hatte, als bei dem „Überfall“ angeblich erschossene „Angreifer“ präsentiert. Am 1. September verkündete Hitler vor dem Reichstag, Polen habe Deutschland angegriffen und seit 5.45 Uhr werde nunmehr zurückgeschossen. Bei dieser neuerlichen Lüge stimmte nicht einmal die Uhrzeit. Die Wehrmacht war ohne Kriegserklärung um 4.45 Uhr auf breiter Front in Polen einmarschiert. Anders als bei der Tschechoslowakei im Jahr zuvor – und anders als Hitler erwartet hatte – standen Frankreich und Großbritannien diesmal zu ihren Bündnisverpflichtungen. Damit hatte der Zweite Weltkrieg begonnen.

    Der Kriegsverlauf

    Polen war bereits nach 18 Tagen besiegt, und wie in dem geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Pakts festgelegt, marschierte am 17. September die Rote Armee in Ostpolen ein. Kurz darauf befahl Stalin den Angriff auf Finnland. Die empfindlichen Niederlagen, die die Sowjets im Winterkrieg von 1939/40 zunächst hinnehmen musste, bestärkte Hitler später in seiner Annahme, die Rote Armee sei ein leicht zu besiegender Gegner.
    Hitler in Paris
    Hitler in Paris

    Seinen größten Triumph feierte Hitler im Frühjahr 1940, als die Wehrmacht in weiteren Blitzkriegen, die kaum zwei Monate dauerten, Dänemark, Norwegen, die Benelux-Staaten und schließlich sogar Frankreich besiegte.

    In Großbritannien war Arthur Neville Chamberlain mittlerweile von Winston Churchill abgelöst worden, der schon seit 1933 ein kompromissloses Auftreten gegenüber Hitler-Deutschland verlangt hatte. Hitler sah in Großbritannien einen möglichen Verbündeten und bot dem Land freie Hand in seinem Kolonialreich an, wenn Großbritannien im Gegenzug Deutschlands Vorherrschaft über den europäischen Kontinent anerkenne. Trotz Großbritanniens ungünstiger Lage lehnte Churchill jede Verständigung mit Hitler ab.

    Im Herbst fügte die Royal Air Force der deutschen Luftwaffe in der Luftschlacht um England die erste bedeutende militärische Niederlage zu. Aufgrund der fehlenden Luftherrschaft und der Tatsache, dass Großbritannien zu diesem Zeitpunkt keine akute Bedrohung darstellte, ließ Hitler im Frühjahr 1941 die Planungen für das Unternehmen Seelöwe, der Invasion Englands, abbrechen. Er wandte sich nun seinem eigentlichen Ziel zu, der Expansion nach Osten.

    Zunächst kam die Wehrmacht im Frühjahr 1941 im Balkankrieg Mussolinis Italien zu Hilfe, dessen Angriff auf Griechenland gescheitert war. Die Eroberung des Balkans sollte aber auch der Sicherung der deutschen Südflanke für den geplanten Überfall auf die Sowjetunion dienen.

    Der Angriff erfolgte unter dem Decknamen Unternehmen Barbarossa – erneut ohne Kriegserklärung – am 22. Juni 1941. Die nationalsozialistische Propaganda verklärte den Krieg als Kampf des Antikommunismus, des Antibolschewismus und der „abendländischen Kultur“ gegen „asiatische Barbarei“ und „jüdischen Bolschewismus“. Tatsächlich handelte es sich – auch nach Hitlers persönlichem Verständnis – von Anfang an um einen Raub- und Vernichtungskrieg. Er diente alleine dem Ziel, „Lebensraum“ für das „arische Herrenvolk“ zu erobern und die Bevölkerung der eroberten Gebiete auf den Status von Sklaven herabzudrücken oder sie wie die Juden zu vernichten. Schon in Mein Kampf hatte Hitler das „Ende der Judenherrschaft“ in Russland mit der Zerstörung der Sowjetunion gleichgesetzt.

    Nach anfänglichen Erfolgen der Wehrmacht blieb ihr Angriff im Dezember 1941 kurz vor Moskau stecken. Am 7. Dezember griff Deutschlands Verbündeter Japan den amerikanischen Flottenstützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii an und zog damit die Vereinigten Staaten in den Konflikt, denen Hitler am 11. Dezember 1941 den Krieg erklärte. Am 19. Dezember 1941 übernahm er den Oberbefehl über das Heer. Nachdem die Wehrmacht 1942 noch einmal in die Offensive gegangen war, erlitt sie zu Jahresbeginn 1943 in der Schlacht von Stalingrad ihre bis dahin verlustreichste Niederlage, die allgemein als Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs angesehen wird. Verantwortlich für diese schwere Niederlage war Hitler selbst, da er der 6. Armee den Rückzug aus Stalingrad verboten hatte, so lange dies noch operativ möglich gewesen war ohne die Heeresgruppe A zu gefährden.

    Im gleichen Jahr erlangten die alliierten Bomberverbände die Lufthoheit über dem Deutschen Reich. Im Luftkrieg versanken mit der Zeit viele deutsche Städte in Schutt und Asche. Ein Grund dafür war, dass die deutsche Luftfahrtindustrie auf Befehl Hitlers weiter schwere Bomber baute, statt leichter Jagdflugzeuge, die die Angriffe auf die deutschen Städte hätten abwehren oder mindern können.

    Am 6. Juni 1944 eröffneten die Westalliierten mit der Invasion in der Normandie eine zweite Front im Westen. Auch sie wurde wieder begünstigt durch schwere strategische Fehlentscheidungen Hitlers, der sich von der Propaganda weiter als „Größter Feldherr aller Zeiten“ feiern ließ. Trotz aller Niederlagen, trotz immenser Verluste der Zivilbevölkerung aller beteiligten Länder, trotz gewaltiger Zerstörungen und obwohl Hitler selbst schon 1943 geäußert hatte, dass ein militärischer Sieg nicht mehr zu erringen war, ließ er den Krieg noch für zwei volle Jahre weiterführen. Sein persönliches Eingreifen in die Kriegsführung – etwa durch das Verbot, gefährdete Truppenteile frühzeitig zurückzuziehen – hatte massive Verluste auf Seiten der Wehrmacht zur Folge.

    Erst als die Westalliierten an der Elbe standen und die Rote Armee im Stadtzentrum von Berlin und Hitler befürchten musste, für seine Verbrechen persönlich zur Verantwortung gezogen zu werden, entschloss er sich zum Selbstmord. Um seine Ideen zu verwirklichen, hatte Adolf Hitler einen Weltkrieg herbeigeführt, der insgesamt etwa 55 Millionen Menschen das Leben kostete, davon rund 20 Millionen allein in der Sowjetunion. Noch mehr Soldaten und Zivilisten wurden als Folge seiner Politik verwundet – viele mit dauerhaften Schäden bzw. Behinderungen – obdachlos, vertrieben, deportiert oder inhaftiert. Konsequenzen seiner Politik waren die Auflösung des Deutschen Reiches, die Verwüstung weiter Teile Europas, die 40 Jahre währende Hegemonie der Sowjetunion über Osteuropa und die Teilung Deutschlands und Europas in zwei sich feindlich gegenüberstehende Machtblöcke, die erst 1989/1990 überwunden wurde.

    Hitlers Ende im Bunker
    Schlagzeile in Stars and Stripes, der Zeitung der US-Streitkräfte, nach Hitlers Tod
    Schlagzeile in Stars and Stripes, der Zeitung der US-Streitkräfte, nach Hitlers Tod

    Hitlers Gesundheitszustand verschlechterte sich im Laufe des Kriegs rapide. So litt er nach heute überwiegender Auffassung an der Parkinsonschen Krankheit im fortgeschrittenen Stadium und an zunehmender Demenz; er behielt aber weiterhin seine von vielen Zeitzeugen beobachtete Suggestionskraft. Am 19. März 1945 gab er den Befehl (Nerobefehl) zur Zerstörung der Infrastruktur im Deutschen Reich beim Rückzug der Wehrmachtsverbände, welcher jedoch von Rüstungsminister Speer nicht mehr in die Tat umgesetzt wurde. Dieser Befehl entsprach ganz seinem Denken in den Gegensätzen „Sieg oder Vernichtung“, denn für den Feind sollte nicht mehr übrig bleiben als „verbrannte Erde“. Die Zukunft gehörte seiner Meinung nach dem Ostvolk, welches sich als das Stärkere erwiesen habe, während die Deutschen ihre Existenzberechtigung mit der Niederlage verwirkt hätten.

    Am 22. April 1945 erlitt Hitler bei der täglichen Lagebesprechung im Führerbunker unter der Reichskanzlei in Berlin einen Nervenzusammenbruch, als er erfuhr, dass der von ihm befohlene Entsatzangriff der Armeegruppe Steiner gar nicht stattgefunden hatte (vgl. Schlacht um Berlin). SS-Obergruppenführer Steiner hatte diesen Angriff angesichts des unmöglichen Kräfteverhältnisses als undurchführbar bezeichnet und den Befehl glattweg verweigert. Hitler äußerte, dass jetzt alles verloren sei und alle ihn verraten hätten, auch die SS. Er entließ Teile seines Stabes und weigerte sich, trotz Bitten von Bormann, Keitel und Göring, Berlin zu verlassen. Er beauftragte seinen Chefadjutanten SS-Obergruppenführer Julius Schaub, alle seine persönlichen Unterlagen und Dokumente aus den Tresoren der Reichskanzlei und des Bunkers zu verbrennen und das Gleiche auch in München und auf dem Obersalzberg zu tun.

    Im Verlaufe der nächsten Tage war das beherrschende Thema im Bunker, wie weit die Russen schon vorgedrungen wären, und welches die sicherste Methode zum Selbstmord sei. Hitler verteilte dabei wiederholt Giftampullen mit Zyankali bzw. Blausäure an seine engste Umgebung. Nachdem er am 29. April um 4:00 Uhr sein politisches Testament und ein neues privates Testament unterzeichnet hatte, heiratete er am selben Tag seine langjährige Lebensgefährtin Eva Braun. Am Tag darauf begingen beide gegen 15:30 Uhr Selbstmord, indem sie Giftampullen zerbissen; Hitler schoss sich gleichzeitig in die Schläfe. Die Leichen wurden von Martin Bormann, Hitlers Kammerdiener Heinz Linge, Hitlers SS-Adjutanten Otto Günsche und einigen Leibwächtern aus dem Führerbegleitkommando im Garten der Reichskanzlei – gemäß Hitlers letzten Verfügungen – verbrannt und die verkohlten Überreste in einem Granattrichter beigesetzt. Durch Entscheidung des Amtsgerichts Berchtesgaden vom 25. Oktober 1956 (II 48/52) ist der Tod „auf den 30. April 1945, 15 Uhr 30 Minuten“ festgestellt worden.

    Die Überreste Hitlers und seiner Frau wurden in den ersten Maitagen von sowjetischen Beauftragten ausgegraben und anhand von Röntgenbildern und Zahnschemata identifiziert. Die UdSSR hielt die Leichenfunde aus politischen Gründen jahrzehntelang geheim. Nach Ende des Kalten Krieges wurde bekannt, dass die Überreste Hitlers und Eva Brauns auf dem Gelände einer sowjetischen Kaserne bei Magdeburg vergraben waren und erst 1970 auf Anweisung von KGB-Chef Andropow vollständig verbrannt und die Asche in einen Fluss verstreut worden waren. Bevor dies bekannt wurde, hatte es immer wieder Verschwörungstheorien über den Verbleib Hitlers gegeben.

    Widerstand gegen Hitler
    Der Hitler-Attentäter Georg Elser auf einer bundesdeutschen Briefmarke
    Der Hitler-Attentäter Georg Elser auf einer bundesdeutschen Briefmarke
    Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter, auf einer Briefmarke der Deutschen Bundespost
    Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Hitler-Attentäter, auf einer Briefmarke der Deutschen Bundespost

    Bereits vor Beginn des Krieges hatte sich im Untergrund des Deutschen Reichs der zivile, politische und militärische Widerstand gegen den Nationalsozialismus organisiert. Die KPD oder die (auch) von ihr beeinflusste Rote Kapelle versuchten seit 1933 zusammen mit Teilen der SPD den Widerstand im Untergrund zu organisieren. Auch abseits politischer Gruppierungen betätigten sich Bürger im Widerstand. So zum Beispiel die Geschwister Scholl, die in München versuchten, die Bevölkerung mit Plakaten und Flugblättern aufzurütteln. Ende 1942 wurden sie in der Münchner Universität vom Hausmeister an die Gestapo verraten. Die Geschwister und ihre Gesinnungsgenossen von der Weißen Rose wurden in einem kurzen Scheinprozess vor dem berüchtigten „Volksgerichtshof“ unter dem Vorsitz Roland Freislers im Februar 1943 zum Tode verurteilt und noch am gleichen Tag hingerichtet.

    Attentate

    Nach Will Berthold wurden gegen Hitler 42 Attentate geplant oder durchgeführt.[17] Zum Teil waren es unwahrscheinliche Zufälle, die sein Leben retteten. Dies bestärkte ihn in seinem Glauben, von der „Vorsehung“ auserwählt zu sein. Im Jahr 1939 versuchte der Schweizer Maurice Bavaud Hitler zu erschießen, scheiterte jedoch, da er nicht an Hitler herankam. Im selben Jahr explodierte ein von dem Handwerker Georg Elser im Münchener Bürgerbräukeller angebrachter Sprengsatz, wenige Minuten nachdem Hitler, der gegen seine Gewohnheit nur kurz geredet hatte, den Raum verlassen hatte.

    Bei einer Bombe, die Stauffenbergs Mitverschwörer Henning von Tresckow 1943 in Hitlers Flugzeug schmuggelte, versagte die Zündung. Wenige Tage später scheiterte ein geplantes Attentat, bei dem sich Rudolph-Christoph Freiherr von Gersdorff, ein weiterer Mitverschwörer des 20. Juli, bei einer Ausstellung im Berliner Zeughaus mit Hitler zusammen in die Luft sprengen wollte, daran, dass Hitler die Ausstellung schon nach wenigen Minuten wieder verlassen hat.

    Am 20. Juli 1944 scheiterte ein Bombenattentat im Führerhauptquartier Wolfsschanze. Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der die Bombe abgelegt und einen Staatsstreich zur Beendigung des Krieges vorbereitet hatte, wurde noch am selben Tag in Berlin zusammen mit einigen Mitstreitern verhaftet und hingerichtet.

    Die britische Zeitung Times berichtete im Januar 2007 über ein weiteres geplantes Attentat. Zuvor hatte der britische Geheimdienst MI5 alte Dokumente freigegeben. Daraus gehe hervor, der britische Doppelagent Eddie Chapman habe 1944 dem MI5 angeboten, Hitler bei einer Veranstaltung mit einer Bombe zu töten und sein eigenes Leben dabei zu riskieren. Der britische Geheimdienst habe Chapman davon abgehalten. Chapman wurde in das Deutsche Reich geschickt. Er erhielt von Geheimdienstchef Oberst Tommy Robertson die ausdrückliche Weisung „keinerlei wilde Unternehmungen zu starten“.[18]

  26. 7513

    So ist’s richtig zeigen wir den Herren, die von unserem Geld ein schönes Leben führen, mal wen sie hier verprellen, mit ihren Kriminalisierungsmethoden und der Nutzungseinschränkung von legal erworbener Musik. Wir sind die Käufer, und Ich habe mal gelernt, die Nachfrage bestimmt das Angebot. ALSO MUSIK-INDUSTRIE WACHT ENDLICH MAL AUF UND BIETET AN WAS WIR KÄUFER MÖCHTEN, UND SETZT EUCH NICHT ÜBER UNS HINWEG. IHR ZERSTÖRT DAMIT NICHT NUR EUREN UND ANDERE ARBEITSPLÄTZE SONDERN SORGT DAFÜR, DASS NUR NOCH SCHUND-MUSIK, DIE BILLIGST PRODUZIERT WIRD AUF DEM MARKT LANDET UND ZERSTÖRT WAHRE KÜNSTLER, SODASS AM ENDE SOWAS WIE UNIFORMIERTE MUSIK HERAUSKOMMT. NEIN DANKE!!!!

    Ändert euer Konzept schnellstens oder ihr werdet es wohl bereuen müssen. Nur, dass ihr unbeteiligte mit runter zieht!!!!!

  27. 7512

    Ich unterstütze euch xD

  28. 7511

    Ich bin gerade aus Versehen über diese Seite gestolpert, und ich muss sagen: Ihr sprecht mir aus der Seele….
    Das ist nicht mehr schön, wie viel man für Musik zahlen muss, grad vor ein paar wochen hab ich mir wieder von eienr neu entdeckten Band, die mir gefällt, ein paar Alben gekauft und zack waren mal schnell 100€ weg…mich wunderts wirklich nicht, dass so viele Leute ihre Musik einfach illegal downloaden, weil ihnen der preis zu hoch ist

  29. 7510

    Mich stört das Ungleichgewicht, welches in der MI vorhanden ist. Absolut schrottigen “Künstlern” wird das Geld in den Arsch geschoben, während gute und richtig gute Künstler um jedes Taschengeld betteln müssen.

  30. 7509

    legales downloaden ist cool wenn es es gäbe kommt leute zudsammen gegen illigales downlaoden XD

  31. 7508

    Ich bin für legales downloaden und somit bezahlen von Musik, aber zu humanen Preisen und ohne Einschränkungen hinsichtlich der Nutzung!

  32. 7507

    Musik ist viel zu teuer
    Mir als schueler sind cds einfach viel zu teuer und deshalb muss ich auf neue Lieder verzichten.
    Ich hoffe das noch viele Leute hier ihre unterschrift geben um gegen die überteuerten preise zu protestieren!

  33. 7506

    Ein Album kostet bis 25 Euro,als Download vielleicht nur 15.
    Aber ich kann ihn dank DRM nur auf einem PC/IPOD und nicht auf MP3-Playern/Handys hören.
    Und dafür soll man zahlen.
    Nein Danke!!!

  34. 7505

    Es ist absolut albern so zutun als würde Musik günstiger wenn man sie im Internet anbietet ich sage nur 79cent pro Track macht auf eine CD immernoch 15 Euro und im Laden Zahlt man fast das gleiche!!!
    Das kann sich kaum ein Jugendlicher mit einem normalen Taschengeld/Nebeneinkommen leisten und das bei der schlechten Qualität der meisten CD’s heute.
    Und selbst wenn man eine CD kauft hat man Nachteile wenn man sie sich zum Beispiel fürs höhren im Auto brennen möchte.

  35. 7504

    Ich finde diese Seite gut! Uns als Kriminelle zu bezeichnen, wenn wir aus dem Onlineshop Musik kaufen, ist unmöglich. Weiter so ich stimme dafür, dass die preise billiger werden. Dann kauft man auch mehr Musik! Teilweise ist sogar der Import aus der USA billiger als die CD’s aus einem deutschen Ort zu bestellen.

  36. 7503

    Gute Seite. Außerdem muss auch ältere Musik legal verfügbar werden (ohne DRM), viele nicht mehr aktuelle Stücke sind einfach nicht zu bekommen (außer vielleicht als 128kps wma mit DRM).

  37. 7502

    Ich finde diese Seite gut! Uns als Kriminelle zu bezeichnen, wenn wir aus dem Onlineshop Musik kaufen, ist unmöglich. Weiter so ich stimme dafür, dass die preise billiger werden. Dann kauft man auch mehr Musik! Teilweise ist sogar der Import aus der USA billiger als die CD’s aus einem deutschen Ort zu bestellen.

  38. 7501

    Gute Seite. Außerdem muss auch ältere Musik legal verfügbar werden (ohne DRM), viele nicht mehr aktuelle Stücke sind einfach nicht zu bekommen (außer vielleicht als 128kps wma mit DRM ;) ).

  39. 7500

    Gut diese Seite. Für mich ist fakt dass alles außer Original CDS qualitativ zu wünschen übrig lässt. Was mir aber nicht in den Kopf gehen will ist, warum der Kauf einer bis zweier CDs (das macht ca.6-10 Lieder pro CD die man wirklich gerne hört) mich im Jahr 300 Euro kostet. Das ist das Nettogehalt eines Azubis. Ein durchschnittlicher Konsument, in der Ausbildung würde demnach einen Monat im Jahr nur dafür arbeiten um die Musik hören zu können, die ihm gefällt….Genau und dann wundern dies sich!

  40. 7499

    GEGEN KOPIERSCHUTZ!

  41. 7498

    Sven schrieb am 22. März 2008 um 22:40

    DRM ist genauso unsinnig wie Trusted Computing.

    ….ich hasse kopierschutz egal ob nun musik oder software
    denn ich kaufe meine sachen.
    habe aber keine lust das falls mal die cd kaputt sein sollte ..20 (bei musik)…oder gar 50 euros in sand zu setzen…sprich ich will meine! musik archivieren dürfen wie ich mag

    in diesem sinne

  42. 7497

    Für eine CD mehr als 10€ zu bezahlen ist eine Unverschämtheit. In Zukunft werde ich wieder öfters das Radioprogramm mitschneiden – da ist die Qualität zwar schlechter, aber es kostet wenigstens nichts (und ist dennoch legal.)
    Soll die Industrie doch auf ihren CDs sitzen bleiben.

  43. 7496

    Wenn ein Lied online nur noch 10 – 20 Cent kostet, lädt wohl kaum noch einer illegal Musik herunter.
    Man würde auch Lieder von unbekannten Künstlern kaufen um nur mal rein zu hören, aber alle von der Musikindustrie haben Angst, ihre Millionen einzubüßen und stecken so lieber Millionen in sinnlose “Aufklärungskampanien”. Als wenn dadurch irgend einer abgeschreckt würde.

  44. 7495

    Diese Seite hat mit allen Punkten recht!!!

  45. 7494

    Ich bin nur frustriert. Früher musste man sich Kompilationen kaufen, nur wenn einem mal 3 Lieder gefallen haben. Heute hört man, was einem gefällt, könnte es sofort kaufen, dann gibt es alles nur wie oben oder als Niedrigbit-mp3 mit DRM. Für Handy-Musik-Laut-Hörer mag das reichen. FLAC-Dateien oder andere verlustlose Dateiformate, die unter Umständen bessere Qualität aufweisen können und ohne DRM auftreten, gibt es fast nie. Zieht man sich Musik über einen Vodafone-Account, sind beim nächsten Firmwareupdate des Mobiltelefons die DR weg und man kann das ohne verzwickte Neuaktivierung vergessen. Über den Preis für diese Unverfrorenheit braucht man sowieso nicht zu sprechen. Ja, ich kaufe Musik: Letzte Erwerbungen DM als SA-CD (wobei man über die Restriktionen bei SA-CD auch nicht sprechen darf) und NIN als Flac.

  46. 7493

    Ich wäre glücklich, wenn es in Deutschland endlich billigere Musik zu kaufen gibt. Die ist eindeutig viel viel zu teuer.

  47. 7492

    Klasse.. weiter so…

  48. 7491

    Coole Sache, diese Seite !!!

  49. 7490

    10€ pro CD.
    MEHR NICHT!

  50. 7489

    Hey, wer hat nich lieber n schickes Original in guter Quali im schrank stehen, als ne mega Datenbank mit 50% Müll auf der Platte?!? Also ich schon …wenn ich es mir leisten könnte!
    Ausserdem geniest man die Musik die man sich “kauft” viel ausgiebiger!

    ne CD für 10 € ? ich würde sie mir kaufen !

    (aber auch bei DvD und CD/DvD – ROM müssen die preise einfach runter!)

  51. 7488

    Vorstellbar wäre auch eine “Teilung” der Formate, also z.B. mp3 im Basic- und WAV oder FLAC im Extended-Sector (denke mal, viele können sich auch noch an die Basic-CD’s ohne Cover/Booklet erinnern…) verbunden mit den entsprechenden Preisunterschieden – dann kann jeder selbst entscheiden, wie er’s gerne hätte…

  52. 7487

    long live digital – communism!

  53. 7486

    Warum überhaupt im mp3 Format, bei dem Format sind selbst bei der höchsten auflösung noch geringe verluste.
    Bei einem MP3 Player oder Handy u.ä. ja eig nicht so schlimm, doch wenn ich mir die “CD” Kaufe, dann hätte ich gerne auch ein Verlustfreies Signal in form von Wave dateien.

  54. 7485

    DRM- & Kopierschutzfreie Musik im mp3 Format mit hoher Qualität zu einem ANGEMESSENEM Preis und der Euro rollt ;)

  55. 7484

    der unterschied zwischen einem lied und benzin ist das ich mir leider keinen liter downloaden kann daher sind wir bei der musik nicht abhängig von euch

  56. 7483

    20€ für eine CD, das ist eindeutig zu viel!
    Runter mit den Preisen !!!

  57. 7482

    ding

  58. 7481

    Das ganze Abzocken mit völlig überteuerten CDs und DVDs muss aufhören dann wird auch nichts mehr schwarz kopiert!

  59. 7480

    Wenn ich meine Musik ehrlich erworben habe, warum darf ich sie dann nicht ÜBERALL abspielen? Weg mit drm & Co! Und runter mit den CD Preisen!

  60. 7479

    Ich finde es eine Schweinerei, was Promedia und Konsorten durchzieht! Lügen überall im ganzen Land und der Raubtierkapitalismus zwingt uns zu immer mehr Abgaben und „kleine“ Mädchen wird der Traum vom Superstar vorgegaukelt, solange der Umsatz stimmt.

    Wir müssen für mittelklassige Musik immer mehr bezahlen, obwohl immer mehr Quantität statt Qualität in den Läden landet. Es reicht mit Euch industriellen, die mit Macht und schlechten Labels Kapital bei den kleinen machen will! Weg mit den überteuerten Preisen, weg mit den Kopierschutz (der mir selber nur Probleme im DVD sowie im CD-Playerbereich macht), weg mit den Fahndern die tausende Familien diskriminieren und kriminalisieren und noch das letzte aus den Leuten raus saugt.

    Schämt Euch…Aber so kalt wir Ihr seid, wird es Euch egal sein!

  61. 7478

    CD vor Euro 20.- DM jetzt 20.- €
    DVD bzw. Video vor Euro 20.- DM jetzt 18.- €
    Darum und nur darum kaufe ich weniger CD´s bzw. DVD´s

  62. 7477

    gegen Kopierschutz!

    Und CDs würde ich auch kaufen, wenn die Preise angemessen wären.

  63. 7476

    Download von Musik teurer als CD mit Booklet im Laden ??? Kann und darf nicht sein !

  64. 7475

    Wie gesagt bei iTunes isnd die Preise noch so ok. Aber DRM ist nervig. Und Kopierschutz ist eh sinnlos. Jeder Mensch ekknt inzwischen Programme, die diesen entfernen können.

  65. 7474

    Ein ganz klares NEIN zum Kopierschutz!

  66. 7473

    Money makes the world go round!

    Ich habe bezahlt

  67. 7472

    Es gibt kein Code oder ne Verschlüsselung die durch Menschenhand erschaffen worden ist, die nicht von Menschenhand wieder geknackt werden kann!

  68. 7471

    Wären CDs und DVDs billiger würden sich die Leute auch originale kaufen. Überteuerte Produkte werden nie eine Chance haben. Außerdem sind Kopierschutze eh sinnlos!

  69. 7470

    GEGEN KOPIERSCHUTZ !

  70. 7469

    Bei Itunes sind die preise noch angemssen, ABER DRM STÖRT!

  71. 7468

    Bei angemessenen Preisen und ohne das Gängelband DRM würde logischer Weise mehr gekauft (wofür es mittlerweile ja schon diverse Beispiele gibt), eine Gewinnschmälerung stünde daher wohl kaum zu befürchten.
    Außer für die Konzern-Anwälte und die gierigen Vorstandsfundis eventuell, wegen Verlust ihrer Existenzberechtigung in der jetzigen Form, aber die müssten sich dann eben eine andere, möglicherweise sogar ehrliche Arbeit suchen.

  72. 7467

    Gegen Kopierschutz!

  73. 7466

    Tzz Ich mache selber Musik…Ihr werdet keine Chnace haben mit diesen Müll hier…Ok es gibt lücken wie Bluetooth usw…aber trotzdem das was ihr hier macht ist schlicht und einfach illegal…Und souundsou werdet ihr uch nicht durchsetzen können…

  74. 7465

    Online Musik ist viel zu teuer.

  75. 7464

    Coole Aktion!

  76. 7463

    hurensohn

  77. 7462

    Musik würde ich gerne kaufen. Aber womit sind Preise zu rechtfertigen die bei (bis zu) 7€ pro Single oder auch 20€ für ein Album liegen?
    Würde die Single für 3 bis max. 3,50€ verkauft, das Album für max. 13,50€ sowie 2(3)Cd Sampler für max. 18€ (22€) verkauft wäre das Preis Leistungsverhältnis wesentlich ausgeglichener und ebenfalls wesentlich kundenfreundlicher!

    Wenn CD’s so teuer bleiben wird der Verkauf (hoffentlich) weiter absinken!

    GEGEN ÜBERTEUERTE CD’S MIT KOPIERSCHUTZ!

  78. 7461

    Ich bin auf jedenfall fürs Geld zahlen. Wir wollen ja nicht die Musikindustrie zerstören. Es soll aber allerdings für jeden finanzierbar sein. Weg mit den überteuerten CD’s.

  79. 7460

    Ich bin auch fürs Geld zahlen für die Musik, die ich gerne höre – WENN DIE GEGENLEISTUNG STIMMT !!!

  80. 7459

    Billige Musik, die sich dann jeder kauft. Kein Kopierschutz für bessere Waren-Qualität. Das würde laufen – Aber ich kaufe meine MP3s für 10-20 Cent pro Lied in Russland. Das gebe ich gerne aus!

  81. 7458

    Ich liebe musik und kaufe mir im Monat c.a 2 cd´s.

    Ich hatte auch schon abspielprobleme und es hat lange gedauert bis ich es beheben konnte.

    Super Aktion macht weiter.

    MFG Matthias

  82. 7457

    Ich habe auch bezahlt! Bin auch für günstige, legale und drm-freie Musik!

  83. 7456

    Gegen Kopierschutz!

  84. 7455

    Bin voll und ganz dafür!

  85. 7454

    Meine Stimme habt ihr.
    Ich liebe Musik und gehöre zu den Leuten, die gerne für Qualität und die Leistung der Musiker zahlen. Allerdings komme ich mir immer ziemlich blöd vor, wenn ich Musik legal lade und diese dann nur auf einem Computer abspielen kann. Die meisten Songs laufen auch auf meinem MP3-Player nicht. Auf blöde Spielchen, um den Kopierschutz zu umgehen, habe ich keine Lust.
    Außerdem ist es wirklich zu bemängeln, dass viele der legalen Musikanbieter im Internet umständlich zu bedienen sind. Grade mp3.de hat mir letzter Zeit echt Schwierigkeiten bereitet.
    Kein Wunder, dass viele Nutzer sich für vergleichsweise einfach zu bedienende P2P-Programme entscheidet.
    Leute echt jetzt!!!

  86. 7453

    Eine Stimme auch von mir.
    Es geht wirklich zu weit, dass ich mittlerweile schon fast eine Straftat begehe wenn ich eine selbst gekaufte Musik-CD einem Freund borge.

    Warum Kopierschutz ?
    Wenn ich schon fast 30€ für eine CD ausgeben muss, möchte ich diese Lieder auch abspielen können wo ich will, wann ich will und v.a. sichern können.
    Denn wenn die CD zerkratzt wird, bekomm ich von einer Musikbranche doch auch keine neue ersetzt – oder ?

  87. 7452

    Logo dafür!

  88. 7451

    klar dafür.

  89. 7450

    Die Industrie zwingt die RICHTIGE kriminalisierung, wie z.B. Kindesmissbrauch schlechter zubestrafen, als Leute die sich gegen die hohen Preise der Industrie weren!!!!!
    Ich kann diese Petition nur unterstüzen ;-)

  90. 7449

    Ich bin für das Bezahlen von Musik, das steht einwandfrei fest. Im Zeitalter der Technik ist es mir aber völlig unverständlich, warum Cds so teuer sind. 17,99/18,99 Euro kein seltener Preis für eine CD, downloads für 1,49 Euro/Single sind völlig überteuert, da ich die abgespeckte Version als Single im Laden schon für 2,99 Euro erhalte. Würde ich alle Albumtracks einzeln Loaden, wäre es teurer als die CD im Laden. Das kann ja nicht sein. Es sollte sich dringend etwas daran ändern. Jugendliche haben in der Regel nicht viel Geld und sind für die Musikindustrie eine wichtige Zielgruppe. Wenn Singles und Alben billiger bei den Download-Anbietern werden, wird mit Sicherheit mehr bestellt. Manchmal ist weniger halt mehr.;)

  91. 7448

    Die Musikindustie fördert die aktuelle Politik bei der Beschneidung unserer Rechte und Freiheiten und fördert sinnlose neue Tatbestände und Totalüberwachung.

    Der Kauf von Musik unterstützt diese kriminellen Machenschaften.

    Wer Musik kauft ist ein Verbrecher!

  92. 7447

    leute wehrt euch gegen big brother und die lobbyisten!!

  93. 7446

    die MI tritt täglich unsere freiheit. die lobbyisten kointrollieren die politik. nicht das bei den erzeugnissen der MI irgendetwas wertvolles bei raus käme…

  94. 7445

    nötig !

  95. 7444

    Es ist ja nicht nur die Musik industrie, die sich mit sowas kaputt macht, es sind auch die Filme macher. je mehr sie versuchen, das laden von musik und filmen zu verhindern, desto mehr it-spezialisten werden sich hinsetzten und diese massnahmen umgehen und diese lösungen weitergeben.
    und ganz ehrlich, wenn ich ein album als file hab und es mir gefällt, dann geh ich in laden und kauf es mir, genug geld vorraus gesetzt.

  96. 7443

    nicht nur die Musikindustrie ist es, die mir Sorgen macht, der ganze Staat mit seiner Politik…

  97. 7442

    Ich bin dafür, da die Musikdownloads frei von DRM-Rechten sind und billiger werden.

  98. 7441

    Ich stimme Sebatian vollkommen zu! So ne Internetschriften aktion bringt nix!

    Vor allem wird aber weniger gekauft wiel die leute keine Kohle haben…nicht weils überteuer ist, obwohl das teilweise auch stimmt.

    Wenn ihr Politiker wärt, würdet ihr euch drum kümmern wenns ne seite gibt wo gegen euch gestimmt wird? Da sagt ihr: Ach, sind doch nur faule schmarotzer!
    Aber wenn wir auf die strssse gehen und denen zeigne das wir da sind bekommen sie angst die sie langsam auch bekommen sollten.

    Obowhl cih finde das man für viele andere sachen eher auf die strasse gehen sollte, zB ARGE, DE im Afghanistan Krieg usw.

  99. 7440

    warum hab ich als käufer eigentlich die probleme mit dem kopierschutzmist? die, die´s klauen müssen sich meist nicht ärgern?!?

  100. 7439

    wer scheiße produziert wird mit umsatzeinbrüchen bezahlt