…es wäre ja auch verwunderlich gewesen, wenn es mit den guten Neuigkeiten vom Schlage Nine Inch Nails oder DRM-freier Musik der EMI weitergegangen wäre. Pandora, ein feiner Dienst zum Auffinden von Musik, sperrt die Nicht-US-User aus. Nicht freiwillig, wohlgemerkt, sondern weil man für andere Länder noch kaum Lizenzen zum Streamen erhalten konnte. Neben den USA sind entsprechende Verträge nur in Kanada und Großbritannien abgeschlossen worden, dort soll der Dienst bald wieder verfügbar sein.
Einmal mehr wird damit ein hervorragendes Tool zum Gewinnen neuer Kunden, die mit Pandora leicht und schnell Musik finden können, von den Labels nicht gefördert, sondern behindert. Wie schieße ich mir am besten ins eigene Bein? Es ist erstaunlich, wie viel Antworten auf diese Frage die Labels noch finden.

(Kurzer Nachtrag: mir gruselt davor, dass ähnliches mit last.fm passieren könnte.)